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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
180
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»80 Briefwechsel mit Friedrich Molai.

tcn Blick abgelockt, ihre nähere Prüfung aber in einerKonferenz nach der Osierwoche zu erwarten haben. Als-dann schreibe ich Ihnen weiter.

Hiernachst empfangen Sie hicbcy das Ende meinerGeschichte, nebst der Vorrede, daß also der zweyte Theilvöllig abgedruckt werden kaun. Sollte auch hier einKupferstich nothig seyn: so würde derselbe einen Rit-ter im Harnisch, und die Landbauern alsSklaven vorstellen müssen *).

Au eine Fortsetzung derselben gedenke ich noch nicht,und ich habe mir vorgesetzt, diesen Sommer nichts fürmich zu arbeiten. Obs ausgehalten werden wird, stehtdahin. Man hat im Alter sein Spielwerk so nothig wiein der Jugend, und je früher man nachgicbt, desto ehersinkt man auch. Aber die historischen Arbeiten erfordernzu viel Nachschlagen und Nachlesen. Das Phantasircnaus dem Kopfe geht besser von der Hand; und man kannes auf dem Stuhle verrichten.

29.

(Erhalten in der Ostermesse > 780 zu Leipzig.)

Ä^crthcstcr Freund! Dem Herrn Mangcr bitte ich,falls meine Antwort auf die eingeschickten Risse sich inetwas verziehen sollte, nur gelegentlich zu erofncn, daßdieselben allhier sehr vielen Beyfall gesunden, aber erst

zur

9 Es war nicht Mosers Ernst, daß dieser Kupferstich ge-stochen werden sollte, sondern es war nur sein Urtheilvon der Veränderung des Landes in dieser Periode. N.