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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
172
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r 72 Briefwechsel mit Friedrich Nicolai.

fangen, und meine Kräfte nehmen ab, besonders imSommer; daher ich nicht gewiß sagen kann, ob ich gegenMicl'HSis mit dieser letzten Periode fertig werde. Zudieser Periode konnte ich einige auserlesene Urkunden mitanhangen, die bey der Karolingischen abgehen, undhöchstens aus 10 oder Stucken, so bereits gedrucktsind, bestehen. Doch auf Ostern werde ich hievon siche-rer urtheilen können. Sie sollen sodann das eine oderandere haben, und ich werde auch dann schon weiter alssetzt sehen können.

Meister Seuberlich *) kann mit Recht aufhören;er hat gewiß mehr Narren bekehrt, als mancher ApostelHeiden; und die Narren, die ihm nachschreyen, habenihm mehr zu danken, als sie erkennen wollen. Wehedem armen Geschöpfe, dessen Geschmack sich von solchenWindfedcrn leiten laßt!

Die Berlinische Geschichte **) bin ich noch nichtgenau durchgegangen. Die Schrift ist mir in operstum lanzo etwas zu fein. Vals!

Den -4.Dec. 1778, da ich mein ;y. Jahr antrat.

Einige andere Stucke von mir, so einigermaßen in-teressircn könnten, lege ich hier bey. Dem Hrn. Mini-ster von Först hatte das Stück in den Phantasicen überden Konkursprozeß im z. Th. p. 251. gefallen, und erwünschte eine Erläuterung über den Aeußcrprozeß. Die-sem Zwecke ist das Stück Nr. y und 11. gewidmet ***).

*) Möser meynt den Almanach von Volksliedern. N.

Nehmlich die historische Einleitung zu meiner Beschrei-bung von Berlin. N.

"*) Abgedruckt im IV.Theile. Nr. ;6. S. -;3. N.

2.2.