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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
151
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Briefwechsel mit Friedrich Nicolai. r; r

II.

Osnabrück, den 20. Febr. - 775.

^ieFreudcn des jungen Werthers haben hier,wie überall, einen lauten Beyfall gefunden, und ichwünsche, daß solche der neuen Ausgabe her Leiden, welcheveranstaltet wird, beygefügt werden mögen, um dieSchwachen zu starken. Ich hange mich nicht!

Wo bleiben Sie aber mit Ihrem Scbaldus? Manwill hier wissen, daß der andere Theil von den dortigenCensoren verworfen worden'), weil er zum Indiffcren-tismus führen sollte, Dieses scheint mir aber nichtwahrscheinlich, wenn es auch wahr seyn sollte.

Die verlangte Abbildung von mir kommt hiebet),so gut und schlecht, wie sie hier zu machen gewesen.Daß ich sechs Fuß neun Zoll rheinlandisches Maaß halte,ist nicht nöthig dabey zu bemerken, aber wohl dieses:Geb. den 14. Der. 1720, gemalt .1774. Vom Gcstor-bcn wollen wir bey dieser Ausgabe noch nichts erwäh-nen. Ich denke es bis zu Ende dieses Jahrhunderts zuverschieben.

Das Stück vom Herkommen ") erfolgt hie-hcy ; mit einigen Noten, die mir zu dessen Aufklärungnöthig geschienen. Sie können davon, und überhauptvon allem verwerfen, was Ihnen nicht gefallt. Ich

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^) Das ist nicht geschehen. Wohl gab es aber Geistlichein Berlin, welche es zur Gewissenssache machten,dieses Buch nicht zu befördern. N.

Man s. diesen niedlichen Aufsatz in den Patriot!»sehen Phantasicen, Bd. 2, S .Z64. Moserhattedieß Stück vergessen. Es war mir durch einen Zufall zuGesichts gekommen und ich hatte ihn ersucht es doch nichtwegzulassen. N.