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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
146
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146 Briefwechsel mit Friedrich Nicolai.

von demjenigen was er geleistet haben würde, wenn ihmder Himmel das Leben gcgonnet harte. Bey einem Men-schen von seinen Jahren habe ich nie das reife und scharfeUrtheil gefunden, das er besaß.

Ich lege meine Anzeige von dem Tode des Herrnvon Bar hiebey *). Acht Tage vor seinem Tode be-suchte ich ihn noch , und war höchst traurig darüber,daß er noch zuletzt sein Gedächtniß und vielleicht seinenVerstand verlieren würde. Zwey Jahre vor seinem Endeerbte er seiner Brüder Guter im Hildesheimischcn' aberohne das Vermögen zu haben, der Welt noch zu genie-ßen. Es kostete ihm Mühe ein Glas Wein herunter zubringen.

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Osnabrück, den z.Nov. 177z.

^w. werden mir gütigst verzeihen, daß ich die glücklicheAnkunft des guten Sebaldus nicht eher gemeldet, undzugleich meinen Dank dafür abgestattet habe; der Ver-lust eines einzigen hoffnungsvollen Sohnes, welchen ichdamals in Gottingen an den Masern verlor, hat michlange ganz unmuthig gemacht, und meine vielfältigen

Verufs-

Nehmlich des Verfassers der bekannten Hxün-cs älver-se5, eines vertrauten Freundes Moscrs. Die kleineNachricht ist abgedruckt in der Allg. D.Vibl. VI, 2. S.Z24. N.

") Er starb auf seinem Gute Barenaü, unweit Osnabrück.

N.