i2o Geaen den Lelbcigenthum.
stimmten sie in vertrauten Gesprächen, ausweichen vor<zweyen dereinst ein Paar werden sollte,
C6 wahrte aber nicht lange, so wollten sie auchgern einige Sklaven zur Arbeit haben. Die Nothwen-digkeit und Bequemlichkeit derselben war einleuchtend;aber die Schwierigkeit, sie zu bekommen, desto großer.Endlich entschlossen sie sich ein benachbartes wildes VolkZu überfallen, und davon so viel Gefangene wegzuführen,daß jeder wenigstens einen Sklaven erhielte. Die Aus-führung folgte dem Entwurf, und sie lief so glücklichab, daß sie ohne den geringsten Verlust ihren Zweck er-pichten. Die Gefangnen wollten zwar Anfangs wederessen noch arbeiten. Nachdem man aber einige derselbengebraten, und einigen andern Nasen und Ohren abge-schnitten hatte, so bequemten sie sich geschwind, undjeder Kolonist hatte das Vergnügen sich mit der Hülfeeines Sklaven seine Arbeit leichter zu machen. Dane-ben wurde keinem das Recht streitig gemacht, den seini-gen nach Gefallen zu zuchtigen, weil man glaubte, kei-ner werde sich seine eigne Hülfe verderben, und im übri-gen dafür hielt, daß es zu wcitlanftig seyn würde, we-gen eines boshaften Knechts große Versammlungen zuhalten, und mit ihm nach der Mehrheit der Stimmen zuverfahren. Jeder Kolonist richtete also selbst über Lebenund Tod seines EUaven, und bediente sich dessen nachseinem eignen Urtheile,
Allein so glücklich auch diese Unternehmung znerstabgelaufen war, so würde sie doch bald den Untergangder ganzen Kolonie nach sich gezogen haben, wenn mannicht in Zeiten entdeckt hatte, daß die wilde Nation,weiche dadurch beleidigt war, sich zur Rache rüstete. DieZeit hierzu war bereits bestimmt, die Nation versammelt,
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