IO4 lieber Theorie und Praxis.
ftllschast von Jägern oder .Hirten muß sich unter ganzandern Bedingungen vereinigen, als eine von Acker-dauern; und es ist ein eitles Spiclwerk, Socialkon-traltc für idealische Menschen, die von den Theoreti-kern unter keine Umstände gcsetzet werden,oder die sie doch unmöglich alle übersehenkönnen, auszusiuncn.
Der natürlichste Weg zum Socialkontrakte istoffenbar so, wie ihn Walther Ralcigh *) undJugdolc **) beschrieben haben, deren Worte ichhier herscheu will: „Zuerst war des Vaters Wille das„Gesetz für die Kinder, und als der Haushalt sich„vergrößerte, war es der Befehl des Haupts der„Familie. Mit der Zeit aber, wie die Menschen„zahlreicher, und die Verwandschaften weitläufiger„wurden; die kindliche Ehrfurcht erkaltete, und brü-derliche Liebe allmählich verschwand; Weisheit sich„picht immer bey der Macht, und Strenge bey der„Güte fand, so erwachten die bösen Begierden der„Menschen; der Starke unterdrückte den Schwächern,„und die Noth, welche Menschen und Vieh klug„macht, bewog sowohl die Weisen als die Einfäl-tigen, auf einmal zu erkennen, daß der Stand„vernünftiger Menschen unendlich elender seyn würde„als der Stand der Thiere; und daß die Unord-nung alles wie eine Fluth überschwemmen müßte,„falls sie sich nickt über gewisse Gesetze und über„eine Macht die darüber wachte, vereinigten. Denn„der Mächtige, der jetzt auf seine Gewalt trotzte,
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5) blick, ok tbe VVorlcl, U. l. c. 9. Lrct. I.
tU'igA. juriäiciglek, c. 1.