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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
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Anti: Kattdidc.

<-»)er Gedanke einer glücklichen Unsterblichkeit gehörtmir zur Wollust des Mensche», wenigstens des Mannes,oder des Alten, der zuletzt nichts mehr als diese freudigeHoffnung genießen kann, und doch nach der Weisheit desSchöpfers noch genießen soll.

Dieser Gedanke kann aber nicht wirken, ohneeinen hinlänglichen Grad der Ueberzeugung; folglichwirkt die Religion, die sich am mchrsten bemüht, unsvon diesem Gedanken zu überzeugen, am mehrsten zuunsrer Wollust.

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5) Man s. MoseUs Leben, S. 87- Die Frag-mente, welche M. selbst mit dem Namen Ati-Kandideüberschrieben, sind zum Theil ernsthaft, zum Theilscherzhaft. Der vortreffliche Mann hatte auch bey sei-nem Scherze immer einen moralischen Zweck; und deroriginale Schriftsteller kleidete bisweilen die wichtigsteReflexion in einen launigen Einfall ein. Der Ge-genstand gränzt übrigens an die tiefsinnigsten Spekula-tionen: über die Unsterblichkeit der Seele, die Freyheitdes Menschen, die Allwissenheit Gottes. Moser warkein Schulphilosoph; man wird aber vielleicht mit Ver-gnügen sehn, wie ein helldenkender und menschlich - füh-lender Mann über diese Dinge urtheilte.

Die ersten Blätter scheinen zu einer Art Vorredebestimmt gewesen zu seyn. N.