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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
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ein Nachspiel.

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meinigen hab? ich es, Gott ftp Dank, abgesessen. Eswar ein Heller Gast; aber sie wnrde so eingetrieben, daßsie sich aus dem sieben und zwanzigsten Kindbette nie wie-der erholen konnte. Sie sehen, ich habe mich wohlgehalten.

Hart. Das merke ich. Zwcytcns, hat sie, solange ich lebe, ein reichliches Auskommen. Meine Kunstals Harlekin hat einen goldenen Boden, und Kolombin-chcn hat gewiß auch eine Kunst worauf sie sich ver-lassen kann.

Bart h. Ach, die Künste verlassen einen mit derZeit, und wenn man alt wird, so ist nichts bcguemcrsals von seinen Renten zu leben. Da ist ein HaufenMühe und Sorge erspart.

Harl. Freylich, und ich denke eben deswegenein Capital zurück zu legen, wovon zweptauftnd Thalerauf den Witwenstuhl kommen sollen, Nota Bcne: wenner keinen Haarbreit verrückt wird.

Barth. Das ist etwas hart; eine Witwe ist zubeklagen. Ich fühle, mein lieber Harlekin, wie saueres mir in meinem sieben und siebcnzigsten Jahre wird,mich nicht bisweilen auf einen hübschen weichen -Witwen-siuhl zu setzen.

H a r l. Ich will es aber nun so; und darum gebeich meiner Witwe einen Stuhl mir vier Beinen, damit errecht feste steht. Zweytausend Thaler, wenn ich siehabe, sind, zum Henker, Geld. Was Kolombine er-spart, soll sie zu ihrem Nadelgelde behalten, und wennsie vor mir verstirbt, werde ich sie in ihrem besten Hemdebegrabeil lassen.

Bart h. Aber Sie vergessen die Morgengabe.

MoserS verm. Schrift«». Z. ?d.

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H a r s.