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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
28
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28 Bemerkung über eine Stelle des Eunpides.

Arbeit der Cyklopen hätten halten können. Man mußalso auf entferntere Weltgegenden rathen, wovon einigesGerücht zu den Griechen gekommen war. Und so gelan-gen wir zu den großen sonderbar ausgethürmten Fels-Gcsiellcn, welche sich im Norden fanden und nochfinden; welche zu regelmäßig sind um für ein Werk derbloßen Natur zu gelten, und doch auch so ungeheuer,daß sie alle menschliche Kräfte zu übersteigen scheinen.Won jeher hat man sie im Norden als Spuren vomDaseyn ehemaliger Riesen angeschn."

Die Phönicier schifften weit und breit: sie besuch-ten die Kassitcrischen Inseln (Zinn-Inseln), wclcherNa-wen höchst wahrscheinlich auf Brirannien geht, wieBochart bewiesen hat; und kamen auch nach Sicilien undGriechenland, so daß man in diesen beyden Ländern durchihre Erzählungen Nachrichten von Gegenden erhielt welcheman nicht selbst gesehen hatte. Es laßt sich also anneh-men, daß Euripidcs und die Griechen auf diesem Wegeerfahren hatten, daß in den nördlichen Gegenden solcheknnstahnliche Steinmasscn standen, welche der Volkssagezufolge, von Riesen erbauet waren. Es läßt sich anneh-men, daß die Phönicier von ihren Reisen nach Britan-nien die Kenntniß dieser Denkmäler zurück brachten; undendlich annehmen, daß die berühmteste Masse dieser Art,Sconc-Hcnge in England, das ganze Gerücht unddie darauf gebauten Erdichtungen veranlaßt habe, diesesbekannte Felsgesielle folglich bey weitem älter als dasJahrhundert des Euripides sey."

-Man sieht wenigstens, daß Moscr auch die Grie-chischen Schriftsteller mit Interesse las, und allenthalbenNahrung für seine Lieblingsbeschäftigung: die vaterlän-dische oder Nordcuropäische Geschichte, zu sinken wußte»

N.

1l.