Von dem Erbjastermeifteramt
im Hochstift Osnabrück.
^s hat der Herr Professor Kohler in seiner vortresfli-chen Nachricht voll den Erbbeamten, den Herren vonM ü n n i ch zurWerburg (nicht Werpup ) das Erb-jagermeisteramt des Hochstifts Osnabrück zugeschrieben.Es ist auch nicht ohne, daß sie damit belehnet worden.
Allein es werden auch die von Led ebner zurKonigsbrücken, nunmehr» von Busch zu Hin-nefeld, imgleichcn die von Wesiphalcn, damit be-lehnet. Die Ursache davon ist, daß es eigentlich einLed ebneren Lehen gewesen, und durch Erbtochter anobgcnanntc Familien gekommen. Folgender alter Lehn-brief bestätiget das Erstere mir mehrerm:
Wh Conrad von dem Retpcrge, von Gottes Gna-den Elect und Confirniat der Kerkcn to Ossenbrüggc,doen kund und entkeimen in düsscn openbaren Brcvc,dat wh up unsem gcmencn Lehudagc belehnt hcbbenund belehnen Gerde Ledebncr mit twolf MoltKorn to Wiedenbrüggc, bcampt Morgen (Korn)dc Erbjagcrsshop unses Stifts tho Ossenbrngk inDenstmans-statt bcholclich uns und unsen Nachkom-melingen. Unses Gesichts und jedcrman shnes Rech-tens Orkunde der Wahrheit hebben wy uuse Segelhiebcnedcn an düsseu Brcf doen hangen. Ontumuimci Oni millesimc» c^unürinFentesimo ootn^a-simc» cjunrw, des Dingstages na dem SondageRkminilcors.
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