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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
11
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Nachricht von dem ersten gedruckten deutschen :c. 11

Wie man einem »etlichen was werden oder Standsder ist schryben soll, new practesiret Rcthorik oderBricsformulary des Adels Städten und Landerndes Hochtütsehcn jetzt lauffenden Stils nnd Kc-bruchs, vormals durch die synreichenKunst Buch-truckcn ingcmcin mit ns gegossen." Ohne Titel,Vorrede und Register 78 Bl. in Folio. Straßburgbey Johan Prüß, den 10 Martz 149z.

Der Verfasser nennet sich in der Vorrede Hein-rich Gcßlcr *), Fürsprecher des großen Raths zuStraßburg! und weil er zu seinen Formularen von aller-hand Briefen und Verschrcibungen mehrcntheilsOrigina-lien genommen: so finden sieh auch einige vom I> 1488darunter, worin er sich Schreiber bc» U. L. F. zur Co-stenz nennet, und aus andern siehet man, daß er umsI. 1460 zu Fryburg die Rechte studirc, und sich mirEfil» Suterin vermahlet habe. Mehrcrs kann ich vonseinen persönlichen Umstanden nicht entdecken. Es istauch genug, wenn man weiß, daß er Syndikus desgroßen Raths zu Straßburg gewesen, und sein Buchaus einer drcyßigjahrigcn Erfahrung gesammelt hat.

Er fangt dasselbe mit einer umständlichen Nachrichtan von den der Zeit üblichen Titnlaren. Geistliche undWeltliche erhalten zwey unterschiedene Klassen. Dannzeigt er, wie die Gelehrten, als vordem die Spclgung^)

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*) Auf dies seltne Werk Geßlers bezicht sich Moser meinem andern Aufsatz; man s. V. >. S. 349. ersteNote. N.

^) Spelgung. Dieses Wort gebraucht der Verfasseroft. Es ist mir s»nst nirgend vorgekommen. HerrWachter hat es in seinem Qlickl'ario auch nicht erklärt.Hem Zusammenhang nach, soll es so viel als Uebung,

vor»