Noch etwas über die Geburtsrechte.
dem Vergleiche, welcher unter Vermittelung des
Kurfürsten von Köln, als Osnabruckischcn Mctropoli-tans, den 29. Dez. 17L6 zwischen dem Katholischenund Evangelischen Religionstheile daselbst wegen einesan zwey Orten noch einzuführenden Snnultanenms ge-schlossen ward, heißt es unter andern^): daß ein ge-wisses
*) Man s. die von Moser geschriebene „DarstellungderGrunde, welche Se. K. H. den Herrn Herzog vonVvrl als Bischof von Osnabrück bewogen haben, dasSimultaneum zu Fürsten«» und Schledchausea einzu-führen (Osnabrück, >79Z, Fol im Anhange S.17. — Ich will die Hieher gehörige Grelle abschreiben.
„Dreyzehutens. Da das Domkapitel es mit„Gru nde angemessen und nützlich findet, daß von den„vielen hiesigen Nonnenklöstern eines, und zwar daS„Kwster Bcrßenbruck, aufgehoben, und dessen Einkom-„men uncer Zustimmung des Herr» Erzbischofs Kurs.„Durch!, zum Besten der fast gar nicht fundntcn ka-„tholischcn Schulmeister, ferner zur Entschädigung„des katholischen Pastors auch übriger Kirchenbcdienten„zu Schledehaufen, . . . der Ueberschuß aber zu einem„weltlichen Stifte für qualificable Witwen und„Tochter hiesiger kathol. Fürstlicher Landes-auch Stau-„ bischer Bedienten, aus der Klasse der Gelehrten vom„bürgerlichen Stande, verwendet werden — u. f.w."
Man sieht hier die Einrichtung zum Besten der Schul-halter, welche ich in Mvsers Leben erwähnt habe. Vondem Kloster Berßenbrück hat übrigens M. eine eigenekurze Geschichte geliefert, welche iu dieser Sammlungoben aus Herrn WeddigenS Magazin abgedruckt ist.
N.