zcz6 Jede Exspektanz für erschlichen zu erklären.
auftrat, woran der Fürst lange nicht mehr dachte, undwelche er itzt, zur allgemeinen Vekümmernist seines Volls,Ehrenhalber erfüllen mußte. Jener starb nicht langehernach vor Drain; und auch gute Unterthanen verach-teten einen Fürsten, der mit dem besten Herzen von derWelt lauter Böses stiftete.
Alles was ich hier von Exspektanzcn sage, giltauch von Adjunktioncn, welche der Mann im Dienstesich unterthanigst erbittet. Er wird dieses allemal zumBesten eines Sohns, Schwiegersohns oder Vetternthun; und sobald ein Fürst sich nur einmal darauf ein-laßt: so verliert er das Recht, sie einem andern abzu-schlagen, und wird durch seine eigene Güte ein ungcrech,ter Mann.
Ueber