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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Also sollte ein Regent ein- für allemal jcdeertheilte oder zu ertheilende Exspektunz fürerschlichen erklären?

. beruhigen Sie Sich, mein Freund! Der Fürst, derdie Ihnen ertheilte Exspektanz nicht erfüllt Hut, ist darumnoch kein schlechter Mann. Meiner Meinung nach, sindalle A nwartseh a ft e n auf unerledigte Bedienungen,welche, wie die Ihrige, bloß aus dem Kabinet ertheiletsind, wenn sie auch vom Staatssekretär kontrasigniretw Den, im Grunde allemal Ersehleichungen, die eherbestrast als erfüllt zu werden verdienen; und wenn ichda Gott vor sey einmal Fürst werden sollte: sowürde ich es wie Kaiser Thcodosius ") machen,und öffentlich erklären, daß alle Erspcktanzen welche ichnicht des Vormittags bey versammeltem Ministeriumunterzeichnet harte, durchaus nicht die geringste Krafthaben sollten.

Wenn

*) (Zuonism plerumgns-nverect/u-sa xstentium

constrinArmur, ut eriam non oonosciencls rri-dusmus, iis rs5oriyro guiäem noliro aclverl'riü sor-msm Isrss Isois looi aliguicl relingustur. f.. l. dl.cls yerir. bon. kubl-itis. In dem hierauf folgendenleAs werden sogar alle yrsAmsticss fullionss vel 5s-crss sünursriones, sr guselibsr slis orscnls üivinser msnclsrs in solchen Fällen für ungültig erkläret,und den Supplikanten wird die Verbannung angedrohet.

Die alten Deutschen hielten, wie bekannt, alle Nach-mittagsversprechungcn für unverbindlich.