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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
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Geschichte des Cvllcgiatstifts in Mi edenbrück, szz

eine Münze, einen Zoll und einen Markt anzulegen be-wogen wurde. Auch führte das Gowgericht * ), welches(1225) Konig Heinrich VII unserm Bischof Engelbertschenkte, den Namen nicht von dem Amte Rcckcnbcrg,worin die Stadt jetzt liegt, sondern von der Stadt,woraus es sich über eine wcitlauftige Gegend in die be-nachbarten Lander erstreckte.

Die Stadt liegt dem Stifte Paderborn naher undgelegner als dem hiesigen, und es konnte einen wundern,daß Carl der Grofie solche nicht jenem beygelegt habe.Allein in dem ersten Plan des Kaisers mogte nur Einsächsisches Bischofthum liegen, und seine Absicht seyn,die den Franken naher gelegnen Sachsen, so wie er auchwürklich that **), den benachbarten Fränkischen Bischo-fen zu unterwerfen. Hierauf mag das Recht dcrErstig-kcit, worauf Osnabrück von den ältesten Zeiten her stolzist, beruhen. Das Stift ist das äußerste gegen die mitden westphalischen Sachsen nie zu vereinigen gewesenenFriesen oder Kauchen, und konnte nicht füglich voneinem Fränkischen Bischöfe besorget werden. Und beydieser Voraussetzung hat Carl den OsnabrückischenSprengel vermuthlich so groß genommen, als es dieVerbindung der westphalischen Sachsen, bis an die Frie-sen und Engrischcn Sachsen erlauben wollte. Dennbey dergleichen neuen Anlagen reißt man nicht andersals mit Mühe die zu einem gemeinschaftlichen Heerbannegehörigen Volker aus einander. Wiedenbrück aber mitseinem District liegt auf der Engrischen Gränze.

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*) in Lbrmi. Oznabr. bey KIkisoAi.

8erixr. rsr. Asrm. V. II, x. 216. VVcununiae III.Xon. 8sxu. Inä. XIII.

So stand Paderborn zuerst unter dem Bischöfe vonWürzburg. Vira dleiurverci, beym I.Llsiei'1'2N. I. 8oriyr. Urunkv. x. Z17.