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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
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Harlekin

stcn die vom Plaudern geschwollne Zunge nicht mehrbewegen konneu. Die Säure hat sich aus dem fürst-lichen Magen in die Gegenden des Kopfs gezogen, unddie geplagten Hofieute haben ihre schlüpfrigen Erzäh-lungen nach alphabetischer Ordnung erschöpft; derHofnarr, oder vielmehr der Hausherr, welcher dessenRolle seit einiger Zeit übernommen, käuet am Zahn-stocher, und lobt die Morgenlander, welche ihre Gesell-schaft bey Tische mit nackten Ganklerinnen unterhielten,nui die gute Verdauung nicht durch ernsthaste Gedan-ken zu unterbrechen. Solche Menschen, und überhauptdie grosie Menge der menschlichen Gesichter, deren Früh-ling oft nur ein Gähnen ist, hat die weise und aufAlles bedachte Natur meiner Fürsorge empfohlen. Siehat mir aufgetragen, den Schlummer der letzten zu ver-theilen, ihre Safte zu verdünnen, ihre Drüsen zu er-weichen , und sie wenigstens alle Tage eine Minute da-hin zu bringen, sich ihres Berufs in der Welt erinnernzu können. Man denke nicht, daß dieses auch wohldurch gelindere Mittel erhalten werden könne. DasGehirn dieser Leute ist mit einem zähen Schleim umge-ben, und HerrMonnet H würde gewiß seine mann-fcsten Freunde aus England verschreiben müssen, wenner ihre Aufmerksamkeit erwecken wollte.

Es heiße zwar, die Seele des Weisen lächelt,und der Körper des Narren stürmt ein Gelächter. Alleinvielleicht ist diese Unterdrückung der guten Natur ein

bloßer

H S. Oneoo» llettrez lur las ccrits 60 ce rem5,IV II. x>. 272. Herr Monnet gab Gelegenheit zu denkomischen Unruhen in England, und seine Freunde be-mühten sich vergebens, ihm den Beyfall der patttvti«schen Brüten mit Schlägen zu erwerben.