oder Vertheidigung des Groteske-Komischen. 8z
Vorreihen führt, sich bisweilen dem Tanze oder derMusik zu überlassen, und ein schönes Gemälde zu lie-ben.- so sehe ich gar nicht ein, warum es mir alleinverdacht werden wolle, daß ich das Vergnügen meinesNächsten zu meiner Hauptabsicht erwählt habe. Michdünkt, die Freude müsse allezeit in einer Welt willkom-men seyn, worin nach der Rechnung einiger Algcbrai-sten die Masse des Bösen gegen das Gute wie msximumrninimmn steht. Und wer nur einigermaßen bedenkt, wieviel dem Staat daran gelegen, daß ich einen hypochon-drischen Minister zu geduldiger Anhörung der Unschuldbewege, einen bedrängten Unterthan in seiner Last er-muntere, eine verdrüßliche Landschaft zu Einwilligungneuer Auslagen bereite, und überhaupt ein wildes Ge-müth besänftige, ein niedergeschlagenes erhebe, ein er-müdetes von neuem begeistere, und die erschlaffte Handeines Autors zu neuen Unternehmungen starke; derwird handgreiflich finden, daß eine alte Operistinn inder Hofkapclle *), wo sie die Gemüther zur Andachtvorbereiten soll, in ihrer Art lange dasjenige nicht lei-sten könne, was ich bisher mit allgemeinem Beyfallaller hohen und niedrigen Srandespersonen geleistethabe. Ich, und sonst Niemand, kann mich rühmen,daß mehrere Menschen vergnügter von meinem, alsjenes Kaisers, Angesicht weggegangen. Und wenn ichmeine Sache nach der neuesten Art führen wollte: sokönnte ich mit gutem Grunde behaupten, daß ich znrBevölkerung des Landes mehr als alle unsre Schrift-steller, den Marquis de Mirabeau nicht ausgenom-
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Ich nehme die Hofkapelle von Paraguay aus, wo die
Einwohner ihre Bekehrung mir einem Tanze angefan-gen. S. kkilk. än l'aniaunv par le U. U. äs Eli-»--
levvix.