68 Joseph Patridge unlertham'gste Vorstellung.
seyn würde, worin ihnen das Geblüt erfrieren sollte.Ich dachte bey mir stlbst, die guten Leute haben beyihrem Rauhfutter den Geschmack der xerics xzres völ-lig verloren, und wenn ich die Gnade hätte, EuerHochfürstl. Durchlaucht wahre Meynung zu verneh-men: so wüßte ich gewiß, daß ein heimlicher Seufzerüber das Ungemach so vieler braven Cameraden demHelden entwischen und den Menschenfreund bezeich-nen würde.
Inzwischen sehe ich aber doch noch keine Gele-genheit, meine Dominos, deren ich über hundertneu machen lassen , mit einigem Vortheil zu vermie-thcn. Wenn sie zu Wachtrockcn dienen konnten: soWare ich versichert, durch Hbchstderosclben gnadige Für-sorge mein Glück zu machen. So aber scheint eswohl, als wenn mir das Carneval nicht einmal sogut, wie einem Domh^xrn das Fasten, bekommenwerde; ich bin darüber recht bekümmert; und glaubefast, wenn ich an dem heutigen Tage etwas anders alsFreude empfinden konnte, ich würde die erste ernsthafteUeberlegnng in meinem Leben machen. Das Einzige,was mich noch aufrichtet, ist ein Vorschlag, welchenich dem lieben Gott diesen Morgen gethan habe, undworüber ich die Bestätigung alle Augenblick erwarte.Er bestand darin, daß er mich zum Großzahlmeistcraller Wünsche machen mochte, welche heute für EuerHochfürstl. Durchlaucht Wohlseyn geschehen. Wennich hierunter erHort werden sollte: so zweifle ich nicht,oder Hochstdieselbe werden mir einen geringen Abzugvon i pro Cent erlauben; ein so kleiner Abzug wirdbey der Menge unmerklich, für mich aber so hinläng-lich seyn, daß ich nicht nothig haben werde, das
Glück