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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
65
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Joseph Palridge unketthänigste Vorstellung. 6s

Was rührt dich? Sieh es nicht, daß diese Thrans

fließet,

Es war die letzte noch. Mein Geist, der sich ent-schließet,

Ist noch nicht völlig stark . . . doch geh! . . nimm die-sen Kuß . . .

Die Liebe hat ihr Recht . . . Du siehst zurück? . . .

ich muß,

Ich muß Nun ist er fort; ich dach alleine weinen,

Und mit dem größten Muth den größten Schmerz ver-einen.

Doch, Himmel, segne nur das , was der Herzog

thut!

Wenn dann mein Liebster einst an meiner Seite ruht:

So soll der Liebe Macht mich nie so starr verbinden,

Um nicht den Dank für Ihn zugleich mit zu empfin-den . . .

Das arme gute Kind sah so betrübt dabey aus,das ich es wohl glauben will, wie es ihr einige Mühegekostet, ihren lieben Officier zwey Minuten zu verges-sen, um für Euer Hochfürstl. Durchlaucht zu beten.Daß sie aber auch eben in der Brautnachr an den Dankfür seine Erhaltung denken will, dieses erforderte zumBeweise noch wohl etwas mehr als ein süßes ehrlichesAuge.

Ich habe dem Dichter eben diesen Einwnrf ge-macht, und ihn beschuldigt, daß er hier die Wahr-scheinlichkeit ein wenig verletzt, und vielleicht noch nieerfahren hatte, wie einem jungen Fraulein in solchenkritischen Umstanden zu Murhe wäre. Allein seinestolze Antwort war, wie er es lediglich auf Euer Hoch-fürstl. Durchlaucht Empfindung ankommen ließe. Nunhabe ich zwar vorigen Winter auf meinen RcdoutenHochstdieselben oft als den besten Tanzer bewundert;allein die beständigen Sorgen, das ew.ge Wachen, d s

Möscrs verm.S-htift-n. i. Bd. E harte