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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
62
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52 Joseph Patridge lmterthänigste Vorstellung.

sind dadurch noch nicht viel gebessert, und der heutigeTag, als der letzte worauf sich alle meine Hoffnunggründete, scheint mir, als dem Generalentrcpreneurder Winterquarticrslustbarkeiten, noch nicht sehr vielzu versprechen. Jnmittelsi geht mir alles was ich vo-rigen Winter mit meinem sauren Weine in Münster er-worben habe, wieder drauf, da ich zwey Prinzessinnen,einen König, ja was noch mehr ist, einen Staatsmi-nistcr, und noch ein paar andre dergleichen kostbarePersonen, welche an dem heutigen Tage eine Oper, einTrauerspiel, eine Pautomine, und eine Comodic spielensollten, umsonst verschrieben, und theuer zu unterhal-ten habe. Die Prinzessinnen haben mir schon etliche-mal entlaufen wollen, als Eure Hochfürstl. Durchlauchtauf einem bloßen Strohsack schliefen, und unser Wirthin Krofdorf sagte, daß andre ehrliche Leute, welchedieses nicht so gewohnt sind, sich wohl mit der Erdebehelfen konnten. Ich war willens, dorten meineRcdouten wieder zu eroffnen: allein de' Hauptsaal indiesem unwürdigen Hauptquartiere hielt keine acht Fußins Gevierte; und wenn ich nicht irre, so bewohntenEuer Hochfürstl. Durchlaucht selbst einen welcher nochetwas kleiner war. Nach der Küche zu urtheilen, wor-nach ich gemeiniglich mein Augenmaaß zu nehmen pfle-ge, mußte er wenigstens sehr schlecht seyn. My-lord .... besuchte uns einigemal, und er hatte gernmit der Prinzessinn Jsabelle allein gesprochen. Wirhatten aber leider nicht so viel Raum; und sie warrecht beschämt, ihn nicht in ihr Closct führen zukönnen.

Was mir am mchrsten zu Herzen geht, sind dievergeblichen Kosten, welche ich an meine Opernmaschi-ncn und andre Dinge gewandt habe, die nun gar vonkeinem Gebrauch seyn werden. Eine Pastete von

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