Illftus Mösers. 87
11. Bisher »»gedruckte Schriften.
Das Nachspiel: die Tugend auf der Schau-bühne, habe ich schon oben angeführt. Daß übri-ge sind meist unvollendete erste Entwürfe; wovonaber keiner eines Möser unwürdig ist. Ich will hiereine kurze Nachricht davon geben.
Vom Antikandide, oder der Fortsetzung desVo-tai-ischen berühmten Kandide ist nur der Planu, ? das letzte Äapitel vorhanden, nebst wenigenAragmemeli, Schade, daß dieser philosophischeRoman nicht ganz vorhanden, und, wie es scheint,auch nicyt ganz ausgearbeitet worden ist! Das we-nige Vorhandene zeigt, was es unter Mösers Han-den geworden seyn würde.
Zwey Fragmente zu einer Bauerntheodicessind in Mösers gewöhnlicher launigen Manier.
Mehrere Fragmente, voll der mannichfaltig-stsn Ideen, zu einer Abhandlung über des berühm-ten Nant Aufsatz: Ueber die Theodicee, lassengleiclssalls bedauern, daß diese Abhandlung nicht ge-cndigr worden.
Fragmente zu zwey ganz verschiedenen AbHand,lungsn, die eine: Ueber den ibeibeigenthum *),
f Z
') Möser schrieb allezeit der Leibeigenthum, so wie man et-wa schreibt, der Reichthum- Ich schreibe, mit Adelung,das Leibeigeuthum; den» dieß Wort ist ja eine Zusam-mensetzung des Worts ttugeiilhum, welches den Artikeldas erfordert.