Iustuö Mösers.
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zwe)?cenmale heraus. Uebrigens mag wohl dieseUebersichung freylich dem Originale nicht ganz Ge,rechtigkcit wiederfahren lassen; einige offenbare Nach,lassigkciten sind verbessert.
Das Schreiben über die deutsche Spra-che und Ibicceratur erschien im Jahre 178'. Esward durch den bekannten Brief K. Friedrichs II. anseinen Minister Herzberg über die deutsche Spracheund Litteratur veranlaßt. Diese kleine Schrift zeigt,mit welchen hellen Augen Möser unsere Litteraturübersah, und wie scharfsinnig er das besondere Ver-dienst jedes der vorzüglichsten Schriftsteller unter,schied; ein gleich deutliches Zeichen, wie sehr er sei-nen geistigen Genuß vermannichfaltigte und wie feiner wählte. Dieses Schreiben ist unter allen Schrif,ten, welche bey dieser Gelegenheit herauskamen, diekürzeste und bey weitem die beste. — Unter MöserSPapieren findet sich eine französische Uebersehung die,ses Schreibens; man weiß nicht, von wessen Hand.
Möser hat zur allgemeinen deutschen Vi,bliothek nur eine einzige Recension geliefert *), wel,ehe in gewisser Rücksicht eine zweyfache genannt wer,den kann, da sie zwey Bücher beurtheilt. Sie be,trift hauptsächlich ein nun vergessenes Büchlein:Von dem deutschen Nationalgeiste, welches imJahre 1765 ein Mann herausgab, gegangen durch
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') Abgedruckt i» des VI. Bandes istem Stücke.