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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Leben

und wann er zu reden hatte, und wie mit jedem zureden war, um ihn zu dem geneigt zu machen wasausgeführt werden sollte. Vorzüglich viel wirkteauch das Vertrauen, welches jeder in ihn setzte; unddie Hauptstütze dieses Vertrauens waren die allge,meine Meinung von seiner so oft erprobten Klugheit,die einstimmige Ueberzeugung von seiner großen Ein-sicht und Erfahrung in allen Landesgeschaften, wo-durch er fähig war Alles leicht einzusehen und auszu-führen, sein allgemein erkannter Biedersinn, seineallgemein erkannte offene und redliche Art zu handeln.Wer etwas Schlechtes suchte, durste nicht hoffen ihnseinen Zwecken geneigt zu machen; wer aber etwasGutes, etwas Billiges, etwas dem Vaterlande Er-sprießliches auszuführen meinte, dem zeigte er sichimmer bereit so viel möglich beyzustehen. Dochwar es ihm nicht genug daß gute Absichten auszufüh-ren waren; er ließ die besten Vorschlage ruhen, biser die Mittel ausgefunden hatte w elche deren Ausfüh-rung möglich machten: wohl wissend daß ohne Aus,führung die schönsten Vorschlage wenig werth sind.Zugleich war er weit von dem Eigensinne der theore-tischen Staatsmanner entfernt, welche, wenn sieunzulängliche Mittel ausgedacht haben, diese blind,lings anwenden, ohne Rücksicht ob je dadurch derZweck könne erreicht werden

') Mercier sagt sehr treffend von dem durch sei» Wohl,wollen so schätzbaren und durch seine Unfähigkeit zurAusführung der Geschäfte als Staatsrninister s» unbe.