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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Iustus Mösers.

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menschliche Charaktere von der interessantesten undverschiedensten Art, beschäftigten Mösers 'Aufmerk-samkeit. Auch das Geringste entging ihm nicht *).Dieser Zuwachs von Kenntnissen hatte auf ihn alsGeschäftsmann und als Schriftsteller einen wichti-gen Einstuß. Die Menge der Gegenstande, woraufer nachher in seinen Schriften seine Augen richtete,deutet hierauf, und seine unnachahmliche Laune wardhier hauptsächlich wo nicht erweckt, doch noch mehrentwickelt.

Die Ernennung des jungen Prinzen Friedrichzum Bischöfe brachte verschiedene publicistische Fra-gen in Bewegung. Das Domkapitel meinte derVormund des minderjährigen Regenten seyn zu müs-sen, weil er ein Bischof war; und verlangte daherbis zu dessen Volljährigkeit, das heißt, zwanzig Jah-re lang, das Land aus eigener Macht und unabhän-gig zu regieren. Der Vater glaubte der natürlicheVormund zu seyn, weil der neuerwahlte Landesherrein Fürst war, und sehte sich ohne weiteres in Besihder Oberaufsicht und Anordnung der Regierung.Beide Theile hatten Gründe für sich, welche sie auchin gar gelehrten Deduktionen ausführten. Die

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') In seine» Phautasieen ( i. Tb- S> 21.) beschreibt er einSpeisebaus für Bettler im Kirchspiele St. Gilcs in Lon-don, wohin ihn der berühmte komische SchauspielerShmrer führte, der zum Behufe seiner Kunst, an sol-chen Orten die Natur im bl^h like belov llairs aufzu-suchen pflegte.