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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
Seite
33
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Iustus Mösers

Neigung zu Studien, welche ihn nachher so sehrauszeichneten. Wenn er z. B. in einem Rechtshan,dcl deutlich auseinander setzen sollte, in wie ferneinem Stande oder einem Gute die Befreyung voneiner Steuer oder einer Gerichtsbarkeit zustehe?welche Rechte der Landesherr, oder der Gutsherrgegen den Bauren, der Verfassung gemäß, habe?ob die Geistlichkeit, nach der ersten Einrichtung,statt der unter der Benennung des Zehenten erhobe-nen Abgabe nunmehr den zehnten Theil aller Na,turprodukte zu fordern habe*)? u. dergl.m.; so mußteer nothwendig die altere Geschichte und Verfassungseines Vaterlandes befragen, und oadurch entwi,ekelte sich bey ihm der Keim zu vielen gelehrten Un,tersuchungen welche nachher in seinen Phantasieenund in seiner Osnabrückschen Geschichte so herrlichepraktische Früchte trugen.

Mösers Talente als Advokat, und die Freymä-tigkcit mit welcher er jederzeit, ohne alle Menschen-furcht, das Recht der Unterdrückten vor Gerichtedarstellte und vertheidigte, machten daß die prote,stantische Partey im Lande, besonders die Ritter-schaft, ihn als ihre vorzüglichste Stütze gegen die da,mals übermächtige katholische Geistlichkeit ansah. Soward er auch dem Hannöverschen Ministerium be-°

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') Man sehe Mvscrs Briefe an mich No. 22; und den Aus-zug eines wichtigen Gutachtens über den letzten Gegen-stand in den Phantasisen, iv. Th. S, zri.