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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Nachträge »nd Berichtigungen.

S. 167 f. Das Gebiet des Waldes beschreibt der Gencralteilungs-rczcß vom 36. Dez. 1842 in folgender Weise: Er bedeckt nachOsten ein hügeliges Terrain (Ausläufer des Nothaar- oderNotlager-Gebirges), nach Süden eine Ebene. Zusammen 6325Morgen 146 N. 66 F. groß, fast zur Hälfte mit dichten nutz-baren Eichen- undBnchenholzbcständcn, zeigt er auch bedeutendeKiefernholzsainenschläg«! von 16—36 Jahren und kleinereBestände von 56—66jährigcm Nadclholzc; als zur Weidebcnntztc Blößen gehören dazu 1. die sogenannte Heide, zumTeil auch mit Samcnanfschlag, jungem Eichen- und Buchcn-anfwuchs bedeckt; 2. die Weiden und Fließe am Dickelsbach.— Auf der Düsseldorfer Ausstellung von 1881 veranschau-lichten zwei Wandkarten, die sich jetzt auf dem Nathanscbefinden, den Umfang des Waldes im Jahre 1733 und1886, diese mit dem Motto dcS „alten Turmwärtcrs"(Schülkc):

Wer hat dich, du schöner Wald, so geschändet ohne Gleichen,Wer mit seiner Acxtc Streichen dich gelichtet alsobnld?

S. l>6. Aus neuerdings mir zugänglich gewordenen Akten des Rat-hauses crgiebt sich, daß der in Duissern ansässige SchmiedHeinrich Portmann auf seinen Wunsch trotz des Widerspruchsder Wnldcrbcn 1769 am Duisserschcn Berge e. 16 kölnischeMorgen Land erhielt und mit einem Hause besetzte undneben ihm in demselben Jahre desgleichen der aus Böhmenstammende, aber mit einer Duisserschcn verheiratete PeterEtcr. Am 36. Mai 1776 kamen ans Bcranlassung desPatentes vom 1. September 1767 «(nicht 1769) 14 hcsscn-darmstädtischc Familien an, von denen 12 auf der Heideangesiedelt wurden. Es waren Valentin Fischer, PhilippLangen, Niklas Kantzmnnn, Peter Kautzmann, HermannFriedrichs, Johann Müller, Johann Becker, Bartel Ochs,Peter Träger (Dräger), Joh. Georg Tilemann, ChristophSchneider, Philipp Dclp. Sic wurden von der Regierungund dem Magistrat aufs eifrigste unterstützt, wogegen dieWaldcrbcn und die Bürger überhaupt ihnen wenig gewogenwaren. 54 holländische Morgen Hcidcgrnnd wurde ihnen ange-wiesen, die sie so unter sich verteilten, daß sechs je 6 Morgenungefähr und sechs je 3 Morgen erhielten, die sie miteinem Hause zu besetzen und urbar zu machen hatten. DieMehrzahl hatte etwas Vermögen, doch keiner mehr als466 Gulden. Im Jahre 1771 wurden jedem noch zwei