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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Z 71. Das Gymnasium von 1559.

gelesen, kosten 19 gul. 12 nlb.) wirkten, in der untern Antonius upden Berge, Johann von Groeningcn und Nkr. Peter dieser nur füri/z Jahr. Die Stellung des Cornelius Rhetius bleibt unsicher;dem Gehalt nach gehört er zur obcrn Abteilung;') vielleicht hattedie 3. Klasse seit Ostern 1569 zwei Coctcn.

1569/61 unterrichten in den beiden ersten Abteilungen dieselben,in der untern M. Antonius, Johann von Groningen (er erhält nurfür Jahr Gehalt, weil ihm 1/4 Jahr vorausbezahlt war), Mr.Peter (und als sein Nachfolger voll Ostern ab Hermann Pommcranus).Der neu hinzugekommene Jakob a Mola wird vielleicht ebenso wieRhetius einen Parallclcoctus geführt haben.

Die Einnahmen für die Schule.

1559/69.

Von der kostgenger wegen to behost der scholen (s. 0. S. 667):

Von den fremden Franzosen in Dicpenbroiks huis 4 daler 8 gut. 16 all'.Von M. Johan Otten 12 daler und drie ort dalers . . 27 „ 15 „Das übrige Geld wnrde von der Stadt vorgeschossen.

1569/61.

Die Steuer scheint man fallen gelassen zu haben; dagegen stehtunter der Uebcrschrift:

Noch Heft der reutmeister to der scholen behost von den reuten, so denvicarien und gilden durch die stat gegeven werden, mit consent der collatorenund vicarien entfangen, wie folgt:

Her Herman Pepersack von 2 vicarien 7 goldgulden . . 15 gnl. 4 alb.

Der jnnseren in gen Orden 5 goltg. und 3 radergnl. . . 16 „20 „

Her Derik Gym von syn lifrente 4 goltgulden .... 8 „ 16 „

Sacramenz vicarie 8 gg 17 „ 8 „

Sacramenz gilde 5 gg 10 „ 20 „

Die kerk in snnte Johan 3 radergnlden 6 „

Sander Vogel per eyn vicarie npn Cloister 1 „

Minores 3 goldgulden 6stz „

Cruciferi 3 goldgulden 6stz „

') Desgleichen wohl auch nach seiner Bildung. Er war spater ein be-kannter Advokat und Doktor der Rechte. Im Januar 1562 verließ er Duisburgund ging nach Antwerpen, woher er auch stammte. Nach Molanns Briefen be-findet er sich 1568 in Emden und ebenso 1582. In den Verhandlungen derEmdener Synode 1571 wird er (Beschluß 39) als ein Glied der EmdenerFremdengemeinde erwähnt. Wolters (Rcformationsgesch. Wesels S. 378) sagtdagegen, er sei zur Zeit des Konvents wie auch später Aeltester der wallonischenGemeinde in Wesel gewesen und als solcher sowohl auf dem Konvent wie aufder Dortrechter Synode von 1578 erschienen (Onderling der Fransche Kerke totWesel nach den Dvrtrechter Akten). Er hat 1570 dem Reichstage zu Speierdie Bittschrift der ans Groningen in Friesland Ausgetriebenen überreicht(deräss scrin. VIII 585 und 721).