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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Stadtrechnungen.

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für einen bestimmten Zweck erhoben und zu demselben verwandt,ohne daß der Ertrag und die Zahlung in der gewöhnlichen Rechnungerscheint; manchmal diente sie zur Bezahlung aufgelaufener Schuldcn-zinscn, ohne daß man das ans unfern beiden Rechnnngsbüchern er-kennen könnte. Dazu kommt dann ferner, daß uns nur ungefährein Drittel der Rechnungen erhalten ist.

Es kann hier nicht die Aufgabe sein, die Rechnungen imeinzelnen vorzuführen. Wir begnügen uns, die Hanptsnmmcn mit-zuteilen, bis 139t) aus allen Rechnungen, die die Einnahmen ent-halte», von da an von zehn zn zehn Jahren. Die kleiner» Einnahmenlassen wir weg, nur wenn eine vorher erhebliche Steuer zurückgeht, führenwir, um einen Vergleich zn ermöglichen, den Posten noch weiter an.Wir benutzen hierbei die Rollen, weil eine Summicrung nach denKladden öfters große Schwierigkeiten hat. Die Rechnung von 1400gilt, wie oben dargelegt, für den 10. August 1399 bis zum 10.August 1400; doch werden nicht selten, namentlich unter den Aus-gaben, auch spater erfolgte Zahlungen gebucht. Wenn die letzte Rech-nung des Jahrzehnts nicht vorhanden war, haben wir die nächstedes folgenden Jahrzehnts genommen, z. B. statt 1420 die von 1422.Zuerst haben wir die nach Schilden erfolgte Bezeichnung der Summenbeibehalten; von 1375 an haben wir alle Summen, auch wenn sie inMark und Schild und Lämmchcn angegeben waren, auf Guldenzurückgeführt, natürlich nur auf ganze abrundend, lieber den Wertdes Guldens nnd der übrigen Münzen giebt der folgende AbschnittAuskunft. Aber um eine Berglcichnng leicht zu ermöglichen, ist fürdie Zeit der starken Münzvcrschlcchterung angegeben, wie viel Albusauf den Goldguldcn und den Reichsthalcr gehen; z. B. wenn aufden Goldguldcn 30 alb. gehen, so sind 72 (Rechnungs-)Gnldcn(a 24 alb.) nur 48 Goldguldcn wert. Der Gulden von 1548,dessen 24 Albus gleich Goldgulden sind, ist nur halb so vielwert als der Gulden von 1448, abgesehen davon, daß der Guldenvon 1448 noch etwas besser ausgeprägt ist, als der Goldguldcnvon 1548.

Nach der Summe der Einnahmen lassen wir die Ausgaben fürLeibrenten, Erbrenten (diese treten erst 1460 ans) und Stadtdiener(die Summe dieser Ausgabe läßt sich erst von 1410 an mit Sicher-heit erkennen) folgen.