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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Verhältnis zum Landesfürsten.

Up dach cksoollutionis üonnnm Dnisborger Markt,') als den morgentoforn die predige und gemein gebet gehalten und to acht nren widdernmb tohoepe gelndt (durch Läuten znsammenbernfen) was in Salvatvris kerken, ist hoich-gedachter unser gnediger her mit spncr f. g. rheden und rittcrschap voir, undeyn erbar rait mit den sestienre von der Borch na in der vurschr. kerkenkoeinen, und als dat lofgesang ts ckeum Inncknmns ste. Intins in or^anisgespelt und gesungen, ist ire f. g. mit spnen rheden und einen ersamcn raitund sestienre mit eyn groit antall der bnrger, so für hingegangen, upr statt-hnis erschenen.

Dairselfs ire f. g. tuschen den gerichtsbenken mit derselven hoichwysenrheden an chner spde stände, neinlich die wolwerdige edle erenveste hoich-gelerte her Hinrik Bars gnant Alpsleger doktor elevischer cantzlar, WilhelmLeu Hosmeister, der marschalck Wachtendunck, erfhoifmeister Wilick, Christofser vonWilick drost im Hetter, Hinrick von der Reck drost im Lpiners, lieentiat Louwer-mann, clevische; marschalck Gymnich, marschalck Ruissenberch, der her von Neid drostdes laich Navensberch, der hoefmeister Zwartzbnrch, gulich-bergische; cameruieisterKeteler, Lap an der Rner, markschc; nnd vnrg. her cantzlar Heft nis bevelch synerf. g. aldair apentlich ire versegeltc confirinatic voir burgermcistern, schepen, rait,sestienre nnd vil junkeren nnd blirgeren verlesen; nnd nadem die also verlesen,Heft ire fürstliche gnaden an Händen beyden tpdtlichen bnrgcrmeisteren vnrg. bysnrstliken eheren in guden trnwe» gesekert und geloeft, solches alles, wie dieconfirmation uisforete nnd aldair verlesen weer, vast lind stede to Halden.

Nachdem soliches geschiet, ist ein erbar rait mit den sestienre toforenwidder von der statthuis bp den sementlichen bürgeren »pr Borch — dair ei»vierkentich schafsot voir dem hnse Arndtz in gen Bige npgerichtet nnd mittapete behangen was — koemcn, den ire f. g. mit den rheden nnd junkerngefolget, nnd ist ire f. g. mit dem cantzlair voir nnd beide vnrg. rpdtliche burger-mcistere na npl vnrg. Schanffot gestiegen, nnd der her cantzlair vnrg., nademer den bürgeren berichtet, dat hoichgedachter unser gnediger her inen nnd der stattall oere privilegia, rechten nnd vrigheiten als ire f. g. voirsarcn confirmert undbricf uiid segel von den dcn btlrgcrnieisteren dair togegen togestalt, best er den bürgerenden eidt, welk ein ider inie naseggcn sol, gesiaeft und snrgelesen, und bnrgermeistere,schepen, rait nnd gantze gemeint hebbcn spne f. gnaden buldnnge gedaen wie folgt:Wp burgermeistere, schepen, rait, gemeine bürgere nnd ingesctcn der statt Dniß-borch laven (geloben) nnd sweren, dat wp den dnrchlnchtigen hoichgeboren fnrstennnd Heren, Heren Wilhelm Hertongen to Cleve, Gnlich nnd Berge, graven toder Marcke nnd Navensberch, her to Ravenstein getrnw nnd holt sollen syn insolcker matc, als wp von dem rpkc an spncr fürstlichen gnaden voirfaren ge-kommcn syn, beheltliken dem hilligen ryke sins rechten.

Und np vermaenen des cantzlars erhoef eyn ider spne twe finger np »itder rechten haut nnd sagte dem cantzlar voirt na: So my Gott helpe nnd spnehilligen Evangelia.

Also zuerst wurdru die Privilegien bestätigt und douu dieHuldigung vollzogen. H

') Mittwoch, den 29. August. °) 1522 nahm Herzog Johann III-d ie Huldigung von der Weinschnle entgegen, während die Bürger ans demWeinhansmarkt standen. ") Anlebnnng an Schaubühne. ') So bestätigt es aucheine von Cleve erforderte, vom Rat gegebene Auskunft. 8t. 126.