292 § Ii). DuiÄ'iirg unter Engelbert Iii. von der Mark ?e.
ebensoviel Tage darin hin nnd her. „In dcr ersten Nacht lagert erbei Uerdingen, in der zweiten bei Zons, in der dritten und viertenzwischen dcr Stadt Köln und Brühl, in dcr fünften zu Branwciler,in der sechsten nnd siebenten zn Frissein zwischen Lechenich und demDorf Zülpich, in dcr achten zn Fricinersdorf beim Schlosse desGrafen von Reifferscheid, in der neunten aber wieder am Rhein vorder elcvischcn Stadt Orsoy. Nicht geringer Schaden wurde derDiözese zugefügt; denn über 66 Meilen durchzog er das Land, dieHäuser in den Dörfern allenthalben durch Verheerung und Brandzugrunde richtend.')
Gert van dcr Schuren berichtet noch (S. 66): Ertzbisschop vanEolnc lict grcve Engclbrccht oevermits syncn hcralt (Herold» lveten, dalhe syncr verbyden (harren) Wolde, bis des andern dagcs, ivnnt he Woldelegen oen komen innb to stryden, nnd grcve Engclbrccht den Erbbisschop eine stcdc betekencn Wolde. Dacrnp antwordc grcve Engelbrecht alsns mit gndtlichcn worden: Kcer weder tot dincn Hern nndsegge oein, dat ik oen weder entbiete, bat il nicht anders bcgerc, dandat he komen und stryden tegcn iny. Und ik gedcnlr de Lucht (Lnftimit Fackeln und Flammen alsoc to crlnchtcn und elair to Macken,dacr by he de stcdc wol sycn und bekennen mach, dair ik synrc sonderzlvyfel verivachtcn fall. Mer Ertzbisschop Frcdcrik vcrgact dcr bot-schaepen, die he greven Engclbrccht entboden hadde und sloig datstryden van Händen (vermied es).
Engelbert starb in demselben Jahre, am 21. Dezember 1691, znWetter im 62. Lebensjahre und wurde zn Fröndenberg begraben.Es ist anzunehmen, daß er in den letzten 26 Jahren kaum einenTag ohne Fehde war, aber natürlich nur der geringste Teil ist überliefert. Auster den erwähnten betrafen auch andere Duisburg: 1677verwendet die Stadt auf einen Zug gegen den Boytzelcr 177 Schildsmit Walrave von Sinalbrnick bei Kempen trifft sie am 66. November1681 ein friedliches Abkommen für die Zeit seiner Fehde mit Engelbertvon dcr Mark^) mit dem Grafen von Berg wird über den Wiltbanngestritten, wovon schon oben gesprochen ist.Z
Dem Grafen Engelbert schenkt die Stadt nach der Stadtrcchnnngvon 1669 1485 Schild, 1674 866 Gulden, 1681 666 Gulden, 1685266 Gulden. Engelbert stellt 1678, den 8. Juli der Stadt eine Onitlimgaus über den Empfang von 1666 Gulden; '') 1686, Freitag nach Miscrieordias domini über 266 Gnldcn;°) dagegen sollen weder er noch seine
') Lewvld v. Neelhof, Chronik der Grafen von der Mark von Fr. Troß.Hamm. IMl. Z.Sil!. 9 Sladtrecknuna. st8t, .4. 4N I1. st S. 4li. 6 8t. .4.i'!a.°) 8t. .4. ii.