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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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Ücbergang an die Marler.

Amt Dinslaken, während er, der bereits Bogt van Essen und Werdenund vom Hofe Latum war, Duisburg für sich behielt und somitseinem Lande den Zugang zum Rheine eröffnete.

Am Tage vor Ostern (31. März) 1369 bestätigt Engelbert diePrivilegien Duisburgs. Am Schlüsse fügt Dicdrich hinzu: „Endwy Didcrie van der Marke, Docmprovest thot Collie bekennen indessen brieve eud gclovcn cnd sekeren in gncdcn trcuwen an eid statmit onsen licvcn brodcr, grcvcu Engelbert van der Marke voergcn.,alle dcssc vorghenumdc puonte vast cnd stcdc the haclden." Es mußalso dein Dicdrich ein näheres Erbrecht oder eine Art Miteigentumzugewiesen sein.')

Die Stadt schenkte dem Engelbert 1485 Schild, die aber sofortin andere Hände übergingen: 390 erhielt Bernard Pauli, 85 HcnrikusPauli (beide Duisburger), 1999 Zcrasus Dnkcr, 199 Konrnd vonElberfeld, 199 Hermann, der Notar und Schreiber des Grafen;100 Schild wurden über der Abfassung des Frcundschaftsvertragcsden Freunden des Herrn geschenkt; 36 Gulden kostete die Siegelungder Privilegien; 93'/^ Mark und noch einige kleinere Summen dieBewirtung des Grafen bei zweimaliger Anwesenheit. Er seiner-seits schenkte in demselben Jahre 1369 am 33. Oktober als Herrund Bogt des Hofes zu Lakum um Gvttcswillcn zum Gedächtnisund Heil seiner Seele und derer seiner Borfahren 34 Morgen Land,die das Hospital zu Duisburg in Benutzung hatte, diesem frei undlos von allem Zins, sowie eine Rente von 24 „alten Engclschcn".-)Im nächsten Jahre schenkte er, für den Altar von St. Agatha undBarbara im Kathrincnklostcr weitere 6ch^ Morgen aus demselben Hofe/Z

Er war ein überaus thätigcr und unternehmender Fürst. 1333war er geboren; 1347 kam er nach dem Tode seines Baters Adolfzur Regierung. Schon 1352 hatte er eine größere Fehde mit demGrafen von Arnsberg, dem Dortmund zu Hülfe zog; aber beideunterlagen. 1353 zog er nach dem heiligen Grabe und dem Sinai;da es ohne Dispens von Seiten des Papstes geschah — es hattensich die Päpste das Recht beigelegt, dazu Erlaubnis zu erteilen — somußte er nachher Absolution vom Banne nachsuchen. 1381Z zogcr auch nach Preußen und Lifland, um dem deutschen Orden gegen dieHeiden zu helfen. Es geschah, erzählt der Chronist Gert tcr Schüren,daß die Christen den Streit gewannen und der Heiden unermeßlichviel erschlugen und auch einige zu dem Christenglauben brachten. Zu

') 8r. X. 401. Xl. XXXVI. 2) Gasthansarchiv 27; oben K 22 S. 134.

§ 2g. 4) ^ ^ Stadtrechnung von 1380/81 heißt es: Do unser her toPruyczen Wolde.