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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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llebergang von Cleve an Berg.

27,".

die Stadt auffordert, st.Ilargnretha und ihren Kinder» den Treueid znleisten. Otto starb schon am M. Jannnr 1iZI0. Ihm folgte seinHalbbruder Diedrich VIII., ältester Sohn Diedrichs VII. und LAargarcthas. Otto hatte ans seiner Ehe mit Mcchtild von Holte nureine Tochter hinterlassen. Deswegen behauptete der Erzbischvf, dieGrafschaft sei ihm als kölnisches Lehen anheimgefallen. Es war, soviel wir wissen, der erste versuch der Kölner Ergbischöfe, dies Ländchen,aus dem ihnen dereinst ihr gefährlichster Gegner erwachsen sollte, ausGrund unbewiesener Ansprüche in ihre Botmäßigkeit zn bringen.Heinrich von Birncburg verlangte von dem österreichischen Bewerberum das Königtum als Bedingung für seine Stimme, daß derselbeihm zur Besitzergreifung verhelfen und auch Irmgard, die Tochterder Mechtild, mit der Grafschaft belehnen sollte. Das gelang aber,wie gesagt, nicht; Dicdrich VIII. (I.41E—1447« folgte. Duisburgaber gab er und seine Mutter zwei Jahre darnach seiner SchwesterAgnes als Heiratsgut, da sie sich mit dem Grafen Adolf von Berg«IM8- l.448) vermählte. Margaretha erhielt dafür Grieth alsWitwensitz.') Der Stadt Duisburg sicherte Diedrich dabei die alteHandelsfreiheit in den elevischen Landen und Adolf um. Weih-nachten 1412 den früheren freien Handelsverkehr im Bergischenzn,") wie es zuerst von Graf Adolf V. im Jahre 1288 st und dannvon Graf Wilhelm im Jahre 1302 geschehen war.'') Eine weitereSicherung des Handelsverkehrs suchte die Stadt dadurch zu gewinnen,daß sie am 30. Juni 1317 den Bacharacher Landfrieden beschwor/'')In der Erkenntnis nämlich, daß er sich durch den Schutz desFriedens und damit der städtischen Interessen im Westen eine mächtigePartei schaffe und erhalte, errichtete König Ludwig am 22. Juni kill7ans einer Rcichsversammlnng zu Bacharach mit den Erzbischöfcn vonMainz und Trier, dem Könige Johann von Böhmen und vielenandern Fürsten und Herren, sowie mit den Bürgern von Köln,Mainz, Worms, Speier, Aachen, Oppenheim, Frankfurt, Fricdberg,Wetzlar und Gelnhausen einen großen Landfrieden, der vom nächstenJohannistage (24. Juni 13k 7) sieben Jahre lang dauern und vonHart oberhalb Speicr bis Köln zn Wasser und zu Laude gelten sollte.Aon speicr bis Köln sollten alle Zölle abocthan werden, unterhalbKöln könnten die alten bleiben; dagegen solle zivischeu Köln und Speicrein neuer Zoll zur Entschädigung des Königs und der Fürsten undzur Anfrcchtcrhaltung des Landfriedens errichtet werden. Wenn derErzbischvf von Köln beitreten wolle, solle er davon einen Anteil er-st Lac. III 113. st 8t. X. 23 II. st Lac. II 845. st XI. XXI. -b Höhl-baum, Mitteilungen aus dem Kölner Stadtarchiv V 2g.

Averdunk. Geschichte der Stadt Duisburg. 18