z 36. Das Krenzbrüderkloster Petersthal.
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Thonnrncn von ctwa 9 om Höhr, ctwo 11 oui Wcitc an bcvbanchigstcn Stcllc; im Boden waren 2 oder 3 längliche Löcher oderRitzen roh eingekratzt. Die Urnen lagen in der Mauer mit derOcffnung nach Innen und dem Boden nach Außen; ihre Bedeutungist, so viel mir bekannt, noch nicht aufgeklärt. Ein Exemplar befindetsich ans der Gymnasialbibliothck.
Hinter dem Gebäude (das Besitztum erstreckte sich von der Bcck-straßc bis zur Stcinstraße) war von der Universität ein botanischerGarten angelegt, ans dein sich noch einige Pflanzen bis in die Neu-zeit erhalten haben. Als 1805 im Juli der preußische Staats-minister von Angercn mit dem Präsidenten von Vincke Duisburgbesuchte, sprachen Beide ihre Anerkennung besonders darüber ans,daß mit so wenig Mitteln durch Sparsamkeit und Ordnung so vielerreicht sei.') Allzu viel wird freilich auf diese Anerkennung nichtzu geben sein. Der Staat war in der Lage, daß der Minister durchfreundliche Worte die Untcrthancn bei guter Laune erhalten mußte.
§ 30. Das lirenzbntiwrklosler petersthal.
Die Krcnzbrndcr (ornviu-ari) hat Theodor von Celles auf demHügel Clairiicn bci.Hny, Diözese Lüttich, im Anfang des 13. Jahrhundertsgestiftet. H Nach Duisburg kamen sie erst 1498 und erhielten mit Zu-stimmung des Herzogs Johann von Cleve (1481—1515) St. Petersthalim Ocdcrich, das die Brüder der 3. Ncgel des h. Franziskus 1454 vonGreta Wismont für 120 schwere rh. Gulden gekauft hatten. DerStadt gegenüber mußten sie sich verpflichten, weiter keine Erbgüterin dem Gcrichtsbczirk von Duisburg zu erwerben; wenn sie aber
3 Westfälischer Anzeiger 1805, den 12. Juli n. 56 (im Besitze desHerrn Rentners Grevel in Düsseldorf). Interessant ist, daß nach diesem Be-richte die Kaufmannschaft, welche den Minister und seine Begleitung empfingund bewirtete, es sich vorzüglich angelegen sein ließ, ihm den Entwurf zurAnlegung eines Kanals und Hafens bei Duisburg in seiner großen Wichtig-keit darzustellen. Es wird dadurch einigermaßen erklärt, wenn 1826 nebendem Projekt einer Eisenbahn nach den bis jetzt vorliegenden Akten scheinbar un-vermittelt das einer Kanalanlage auftaucht (Goecke, der Duisburger Hafen S. 7).) C. N. Hermans, ^virales eanonieorum rsAnIarinm 8i. ^NANStiui orüinmL. Orueis. 3 vol. Silvas Nucis. 1858. Nach ihm wurde der Orden vonPapst Jnnocenz nach dem Latcranlonzil bestätigt. Die Mitglieder tragen dasKreuz vorn auf der Brust im Gegensatz zu denjenigen, die für das heiligestand das Kreuz nehmen; welche das Abzeichen auf den Schultern oder ans dem