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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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s 29, Das Franziskaner- nnd Katharinenkloster.

mehreren Thatsachcn schließen läßt: Im Jnvcntarinm von 1642stwird ein „lateinisch Siegel nnd Brief angeführt de dato 1298,worin Ilsrmnnnns dominus de?4onsniroven miiss das Lehnguttwn Bcttinghcim erblich cedicrt den Bcgnincn 3. Ordens"; der NameBeginnen laßt in jener Zeit wenigstens ans ein freieres, weniger ge-bundenes Klostcrlcbcn schließen. In demselben Inventar wird fol. 15eine Bestimmung des Apostolischen Stuhles vom Jahre 1427 erwähnt,wonach diejenigen Mitglieder, die nach dem 15. Lebensjahr ihr Gelübdeabgelegt hätten, den Orden nie sollten verlassen und keine Ehe mehreingehen können, st Es muß also vorher wohl anders gewesen sein.

Im Jahre 1315 vereinigten sich die Insassen des Klosters zudem Beschlüsse, daß die Güter derjenigen Genossen, die ohne Testa-ment stürben, ans Kloster fallen sollten, st 1427 verlieh die Stadtdemselben ans unbekannter Veranlassung große Vergünstigungen. Eswurde beschlossen, weil die Jungfrauen sittsam und zur Ehre Gotteslebten und weil sie der Stadt Wohlfahrt gefördert hätten, daß sievon ihrem beweglichen Gute nie, weder in der Gegenwart noch inder Zukunft Schätzung geben sollten, ebenso wenig von dem Erbgut,das jetzt ihnen oder dem Kloster gehöre; nur von dem, was sie künftigerwürben, sollten sie gleich andern Bürgern zu Behuf der StadtDienst und Schätzung thun.st

Durch testamentarische Verfügung vermachte Drntkcn Frenzen147 7 das ihr durch Erbgang ancrfallcnc Präscntationsrecht zur Be-stallung des Priesters an einem Altar in der St. Katharinenkapcllcin dem neuen Chor des Klosters an die Bürgermeister und den Ratder Stadt Duisburg, st Durch solche und ähnliche Vermächtnissescheint die Stadt allmählich das Aufsichtsrccht gewonnen zu haben,krmt dessen wr Rat im Jahre 1536 verfügte, daß in Zukunft dortBürgert iMcr Aufnahme finden dürften; ursprünglich bestand eineol sc B ,ch.' ln"g ' icht, wie sich ms der oben erwähnten Urkundevon 1284'') mw ai ern crgiebt.

lUoer die innere Einrichtung des alten Klosters findet sich keineU cbcrlicfcrung, nur daß folgende Altäre oder Kapellen in derselben cr-r ähnt werden:

1. St. Thomä und Katharinen Altar, der mittelstes) in mediaduarnm nltnrium.st lieber denselben hatten um 1366 die von

st 8alv. Vikarienakten 6t fol. 2V. st Privilegium setlis apostolioaeaä 8ororss eonvsntus tsrtins orcliuis, «zuoä post 15. annum xrotsssasnniiMum xossuut egrscli usn ooujugium nssuinsrs. st 8ulv. Vikarien-akten 61 fol. 13. st Lagerluich S. 399. st 8t. ^1. 864 u. 376 n. st 8t. 353a.^ 8t. 572 fol. 3V u. 566. Lagerbnch S. 51. st 8t. 358 b von 1358.