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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
Entstehung
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Der Reichshof. 15,?

1. „Ein vorfallen Platz binnen Duisburg, gohcitcn die Nixhof,zwischen dem deutschen Hanse und Dicdrich van Boldcus Baum-gartcu" (nach einer andern Stelle derselben Akten liegt der Hofin der Nähe der Stadtmauer);

2. Der Kaiscrackor in der Rheinau, enthaltend e. IM Margendnisbnrgisch (nach der Karte van 17.?? umfaßt er 36 holländischcMorgen);')

.?. In der Nuhrau Bluters Acker, 24 Margen;

4. In der Nnhra» ein Kamp van -? Mvrgen;

5. Ein Stuck Land „np der Spopen", B,'argen;

6. Der Burgacker, 14 Blorgen längs der Stadt Hagen (Einfriedi-gung) und dem gemeinen Weg;

7. Der Hasenacker im großen Hachfeld, 8 Margen (die Zugehörig-keit desselben wurde von andern bestritten. Dieser Hascnacker lagwestlich von der Grabeustraßc, in der Nähe der Mülhcimerstraßc);

8. Auf Duisburger Busch 4 Hilfen;

0. Jede Woche ein Fuder ans Duisburger Wald (das sogenannteRcichswvchcuholz);

10. Wegegeld am Thor für die cinkvmmcnden Wagen;

11. Standgeld aus dem Markte (seit Einrichtung des Marktes 1408);

12. Wagegeld.

Der Bcrwalter des Hofes hatte ursprünglich eine große Be-deutung auch in der Verwaltung der Gemeinde, denn er war der ge-borene Stellvertreter des Schultheißen. Aber die Stadt suchte seinenEinfluß zu beseitigen, was ihr namentlich infolge der langjährigenVerpfändung des Hofes und seiner Gerechtigkeiten gelang. 1366, denü. Februar wurde der Rcichshof von Graf Johann von Cleve anWolter Stecke für 1000 alte Schilde widerlöslich verkauft und am1. März dieses Jahres der Zubehör desselben, nämlich die Grulst-pacht, die Wage und der Karrenzoll für 400 alte Schilde an BorchardStecke; schon am 6. September desselben Jahres verpfändet GrafJohann den Hof samt Zubehör an Henrich Panwels für 1178 Schild.-)Db die Einlöse von den Stecken vorher oder gleichzeitig stattgefundenhat, ist nicht überliefert. Auch Panwels blieb nicht lange im Genuß;

0 Da nach de» statistischen Rachrichte» über den Kreis Duisburg von1816 Z. 1Z cin holländischer Morgen 600 Ruten holländisch oder 625 Rutenrheinländisch, ein kölnischer Morgen 221 Nuten rheinländisch enthält, so ist derduisburger Morgen fast genau gleich dem kölnischen Morgen. Wenn nun nachUagerbnch S. 458 der duisburger Morgen 15(1 Ruten enthält, so würde die RuteW 18' zu nehmen zu sein; da aber die Rute sonst höchstens ans 16' berechnetwird, so wird der Fuß ein größeres Maß gehabt haben. Kleine, ilixl. II 32.