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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Das Waldgebiet.

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hicß der Durchgang dcr Wanhcimcpskraße durch diese Landwehr „derbreite Baum", der Durchgang „am krumme» Hack" hieß „der schmakeBaum". Bei Nendorf lag das Kuhthor. ES folgen das Galgenund Mülhcimerthor (vielleicht beide dasselbe). An dcr Ecke dcrMülhcimer- und Grabeustraße sieht mau auf der Karte von 1700einen Pfahl gezeichnet mit der Umschrift: An diesem Pfahl ist dcrMissetäter Joh. Berg den 2. Sept. 1700 lebendig verbrannt worden.Bon dcr Mnlhcimcrstrafie lief die Landwehr die Schweizcrstraßc cntlang am Schnabenhnk (—Schnabelecke) vorbei zur Nnhr. Auch dieobere Aue, so hicß die, in welcher Kvlkmanns- und Mvnnigshofliegen, war durch eine Landwehr vom Walde gesondert; desgleichenwar in früheren Zeiten eine zwischen dem Dickclsbach und dem Nhei»durch das Hochfcld, nicht weit von MusfcldShof beginnend, bis indie Gegend des jetzigen Nheintanals gezogen, um auch dort das mitWald bedeckte Nhcinnfer von dem Ackerland zu scheiden.

Dieser große vom Schnabenhnk bis nach Rolswik (— Nadolfs-Hans), in dcr Nähe des Bulkan, um die Feldmark sich herumziehendeWald war nicht nur mit Kiefern, sondern auch mit Buchen und namcntlich mit Eichen derart besetzt, daß er zeitweise 0—4000 Schweinemästete, daß die Franzosen 1700 im siebenjährigen Kriege darauseinige Tausend Eichbänmc nach Dnssekdorf holen konnten. Es istdarum begreiflich, wenn um das Jahr 1000 Pfalzgraf Ezzo und feineGemahlin, in dcr Ncformativnszcit MolanuS, am Anfang diesesJahrhunderts Nonne die Anmut der Gegend preisen. Ein sparlichcr Rest Buchcnbäume stand bis vor wenigen Jahren am Grüne-wald, auch ein kümmerlicher Teich ist noch vorhanden; bei "Nonneheißt cS:

In Silberflächen glänzt ein großer Teich,

In dein dcr Buche Schatten spielend schwebt.

Im weißen Schanin des Wogenstnrzes PranstDcr Müble Rad, die an dem Teiche steinllnd sanft ilir Bild in seinem Spiegel mall.

Des Planen Waldes pciige DämmernngIlmschattet rings umher des Teiches Schilf,llnd durch der Bänme grünes Gitter brichtDer Sonne Schcidcbliek nnd senkt im Gold

Sich in der Wellen sanfte» Silbcrflnß

Es lehnte an dem Rand der kleinen SeeEin Kalm sich an, froh banden wir ihn los,lind leicht getrieben von dem sanften HauchDcr Friiblingslüftc schwebte er einber;

Dort wo des Waldes beilge DämmerungDen See umkränzt, dort ruderten wir hin.

Jetzt zitterte des Mondes hehrer Glanz