Grenze gegen Meiderich.
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schrcvcn voirstcincn halven twc reisen (zweimal) upr kuclcn gewesen, dieto bestellen 1 gul. 2 alb. bcnsclvigen van der stat wapcn in die vurscr.vairstcinc intohonvcn, gcgcven 8 gnl. 6 alb. M. Gerhart Glascmekcrvon die patrocncn (Borlagen) to makcn, dairna die wapcn gchauwcnworden, 7 alb. Johan Lewerinckhusen mit cynen langen bacr (Bohrer)den oldcn voirstcin, so tnschcn Rcinkcs lacdcn (?), her Thomas nndHultcrscamp gestanden, 2 reisen (mal) to socken (suchen) nithgcwcst,10 alb. Meister Dirick, stattymmermann, Johan Daclhoff, Adrinc»Hegmann nnd Hinrick Nlacß so mitgewesen, to vcrdrincken 1 gul.2 alb., den statdiener» 18 alb. Johan Muisgcns, daß er dairhingefordert nnd 2 dage mitgewesen, gcgevcn des dagcs 18 alb. 1 gul.2 alb. Wilhelm Roskatcn, wegen angewanter Unkosten der twckentigcrstein, als von voirloen, toll und arbeit, lnidt shncr vcrtciknisse, bctailt-1 gnl. 4 alb. Summa dieses voirgancks 98 gul. 4 alb.
DaS Grenzgebiet nach dieser Seite war besonders großen Ver-änderungen unterworfen. Da der Fluß zu Zeiten sehr reißend ist,so wurde jährlich bald hier, bald dort ein Stück von dem nicht be-festigten Ufer abgetrieben, während die gegenüberliegende Seite meisteinen entsprechenden Zuwachs erhielt, und da das Bett in derNiederung fast nirgends tief ist, so konnte auch jedes Hochwasser eineVeränderung des Laufs herbeiführen. Nun war es im MittelalterRechtens (und es ist vielfach noch heute so), daß das am Ufer an-wachsende Gebiet demjenigen zufällt, der im Besitz des anschießendenBodens ist. Das mußte in diesem Falle große Unzuträglichkeitenherbeiführen; daher war es dort schon in frühen Zeiten in Geltung,daß jeder möglichst seinen Besitz behielt; auch das Flußbetts bliebrechtlich im Privatbesitz, der geltend gemacht wurde, sobald dasselbevom Strom frei werde. Von 1776 an wurde das Ruhrbctt zurFörderung der Schiffahrt reguliert und damit auch den Veränderungendes Laufs ein Ziel gesetzt. Bis 1778 wurde in den preußischen Ge-bietsteilen neben jedem Wehr eine Schleuse gebaut. Die übrigenan dem Rnhrstroin beteiligten Herren wurden durch mehr oder wenigergelinden Zwang zu gleichen Anlagen gebracht, der Abt von Werdenunter Androhung militärischer Exekution auf Grund der Bestimmungendes westfälischen Friedens, der Herr von Broich durch Geldvorschüsse,der Kurfürst von Bayern für den bcrgischcn Teil durch das guteVorbild. Z
0 Nach einem in der Rhein- nnd Rnhrzeitung mitgeteilten Vortrag einesUngenannten bei Klanke-Richter, Broich nnd Mülheim an der Ruhr S. 117chf.Fn der Angabe über die Fundstätte in der Rhein- nnd Rnhrzeitnng stechtin Fehler.