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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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K 17. Die Nordvstgrenzc gegen Meidcrich.

In demselben Jahre 1338, in wclchcm Walter Stecke die obengenannten Gerechtigkeiten an Dicdrich von Cleve übertrug, verlieh erden Duisburgern die Vergünstigung/) daß kein Bürger oder Ein-wohner vor die Gerichte von Beek oder Sterkradc gezogen werdensolle; nur die Förster sollen in gewissen Füllen ausgenommen sein(siehe oben S. 47). Wenn ferner in Civilsachen Personen verhaftetoder Güter mit Beschlag belegt würden, solle innerhalb 14 Tagendas Urteil erfolgen; durch ihren bloßen Eid sollen die Beklagten sichreinigen können. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts kam Mcidcrichdurch Erbschaft an die Herren von Milcndnnk (bei Odenkirchen)/)von diesen 1633 an die von Bronkhorst zu Anholt, dann 1669 durchKauf an die Herren von Qnardt zu Wickrath und Zoppcnbrück/)

Im Jahre 1582 wurde außer der Mörser auch die MeidcricherGrenze begangen.

Am 21. April wurde Arnoldns Mcrkator verordnet, die vver-palcn tuschen Duisborch und Mciderich to beste» und to erkundigen.Am 24. April als cyn crbar rat mit den edlen Johan van Milen-dunck, Heren zu Mcidcrich, den voirganck gegangen tuschen beide her-lichcidcn Duisborch und Mcidcrich, vertcrt mit bcidersitz dairtoc ver-ordneten und bcroepcn nndcrdacnen in alles an whn und kost 39 dalcr32 alb., dairvon de her to Meidcrick an sich gcnvmcn de hclftc, rest19 dalcr 4 2alb., faeit enrrent 42 gul. 22 alb.; den bürgeren, so mitgewesen, tho vcrdrinckcn gcgcvcn ehn acm bicrs, ad 2 dalcr 4 gul.8 alb.; ad idcm der wacht an Stapelportcn damals to vcrdrinckcn8 alb., den Kyffcrtschcn und Slickschcn vchcrcn (Fährleuten) und scsoldcn nith Dusscren, so hhrtoc gcfurdcrt und anwysnngc gcdacn, tovcrdrinckcn 1 gnl. 12 alb. 6. Juni der schultis, burgcrmeistcr undverordnete mit dem richtcr und rcntmcistcr zu Meidcrick samt etlichenderen scheffcn die voirstcin fetten taten tusche» beiden vurgenanntcngeeichten, tosamcn vertcrt 23 gul. 8 alb.; dairvon der stat deil 11 gul.16 alb. hyrto von mcistcr Dirick Plnckheistcr scs gemeine voirsteincgckofft, jeder 1 dalcr, und 2 driekcntigc stein ad 3 daler 1 ort, issamcn 20 gul. 1 all'., den knccht opper kneten (nämlich am Stein-bruch zu Mülheim) tho verdienen 6 alb.

To wcteu, dat gegen die gckofftc voirsteinc der her to Meidcrickdie Unkosten des voirlocns und arbeit (wie denn afgcsprokcn gewesen)verrichtet und gcdacn hcvct. Mcistcr Dirick von Hacn discr vur-

0 Kleine XXV. 8t, X. 26. 0 Sic besaßen II» 16. Jahrhundert inDuisburg das Hans am Großen Kalkhof u. 6. °) Or. Harleß bei Gräber, Tausend-jährige Geschichte von Meiderich. , .