8 2. Handschriftliche Quellen.
Mitteln erworben habe, mit dem gcsomtcn Hausplatzc, wie er nebenden Minoritcn gelegen sei, (cloirrnnr Haslrain apml Dusdnr^ »nurtota aina niiinevntL gl acl ipsain pnzrtinonlc! sitanr panos Iratinsiniiroi'68, gnanr propriis «lanariis eoinparaviinns). Auf Wieder-herstellung des durch Feuer zerstörten Klosters bezieht sich eine Urkundevon 1289, nnf Verlegung des Wcihefcstcs der Kirche und Altäre einevon 1315. Interessant ist das Testament des Jakob Ludgcr von 1465.
Beachtenswert ist besonders Ulnzr inmnoradiUnm rsnovatnset ex ant.igniorilnrs libeUis anna 1733 üssorixkns. Papier fol.mit geschichtlichen Angaben über die ältere Zeit und Urknndcn-rcgcstcn, einem ausführlichen Bericht über den Bildersturm von 1613und eingehenderen Nachrichten über die spätere Zeit; ferner Inventarvom 19. Oktober 1574 nnf Begehren des Guardinns Wilhelm Mcdt-mann in Anwesenheit der Bcrordnctc» des Rats und des Schult-heißen durch Georg Wcimann Sckrctarins aufgenommen.
IV. Auswärtige Archive.
Bon auswärtigen Archiven ist für Duisburg am wichtigstendas Staats-Archiv zu Düsseldorf, lieber den Inhalt desselben gicbtAuskunft: Westdeutsche Zeitschrift, Ergänzungshcft II, RheinischesArchiv, bearbeitet von Dr. Th. Ilgen. Trier 1885. Darnach er-wähnen wir Folgendes:
1. Die Dcutsch-Ordcns-Commcnde zu Duisburg (S. 51). 39 Ur-kunden von 1313—1698. Jnventarc der Kirchcnornamentc,Mobilien und Briefschaften, 16 Jahrh., Pachtkontraktc, Nach-richten über die Verwaltung der Commendc 1571 ff., Lcibgc-winnsbricfc von 1528 ab, Dcsignationen der Commendcgütcr,ältere Aufzeichnungen über einzelne Güter, Rechnungen von1586—1802, Irrungen mit Essen wegen des Hofes Welheim1693—1607, «TV 153): Bericht über das Deutsch-Ordcnshauszu Duisburg von 1731 mit ausführlichen geschichtlichen undandern Nachrichten, Hcbelistcn, Gütcrspezifikationcn u. a. Ver-handlungen wegen des Verkaufs der Commcnde an den Magistratvon Duisburg 1797—1801.
2. Johannitcr-Ordcns-Commcndc Herrenstrunden (S. 52). Hiersind die Archive der Ordcnshänscr Burg, Düren, Duisburg,Solingen, Vcldcn und Walsum vereinigt. Die Zahl der Duis-burg betreffenden Urkunden ist sehr beträchtlich, die älteste ist