Druckschrift 
5 (1827)
Entstehung
Seite
100
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Spricht! Trotz! wer will uns wehren?Sie haben Recht und Macht allein;Was wir setzen, das gilt gemein;

Wer ist, der uns soll meistern?

Darum spricht Gott: Ich muß auf seyn,Die Armen sind verstöret.

Ihr Seufzen dringt zu mir herein,

Ich hab ihr Klag erhöret.

Mein heilsam Wort soll auf dem PlanGetrost und frisch sie greiffen an,

Und seyn die Kraft der Armen.

Das Silber, durchs Feur siebenmalBewahrt, wird lauter funden;

An Gottes Wort man warten sollDesgleichen alle Stunden.

Es will durchs Creutz bewahret seyn,Da wird sein Kraft erkannt und scheint,Und leucht't starck in die Lande.

Das »vollst du Gott bewahren reinBor diesem argen Geschlechte,

Und laß uns dir befohlen seyn,

Daß sichs in uns nicht flechte.

Der gottlos Häuf sich umher sindt,Wo diese lose Leute sindIn deinem Volck erhaben.

Ehr sey dem Vater allezeit,

Auch Christ, dem Eingebornen,

Und dem Tröster, Heiligen Geist,

Gar hoch in Himmels Chören.

Wie es im Anfang und auch jetztGewesen ist und bleibet stetsIn der Welt, der Welt, Amen.