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4 (1827)
Entstehung
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Jesaia 40.

ist der Glaube ein großes Ding, als welcher unsichtbare Dingeergreisset und an solchen Dingen hanget, die nirgends sind, oderempfunden werden.

V. 29. 30. 31. Er gibt den Müden Kraft, und Starckegnug den Unvermögenden. Die Knaben werden müdeund matt, und die Jünglinge fallen. Aber die auf denHerrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahrenmit Flügeln, wie die Adler, daß sie lauffen und nichtmatt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.

Gleichwie wir im Anfang des Capitels erinnert haben, alsosehen wir auch hier, wer Gottes Volck sey und wie es beschaffen.Knaben und Jünglinge der Welt sind nicht Gottes Volck; dennsie bilden sich viel ein auf ihre Macht, Gerechtigkeit, Weisheit.Derowegen haben sie göttliche Kraft und Hülfe nicht Vonnöthen;sondern Gottes Volck sind, die er hier Müde nennet, und diekeine Kraft noch Starcke haben, die mit Sünden und andermUngemach beladen sind, bei diesen findet die göttliche Kraft Statt.Die nun also ihre Sünden fühlen, die sollen vor dem AngesichteGottes nicht fliehen, wie die Vernunft und unsere Natur zuthun pflegen, sondern sie sollen vielmehr zu Gott ihre Zufluchtnehmen, der gegen uns nicht Gott, das ist, ein Gerechtmacherund Seligmacher, seyn kann, wenn wir nicht Sünde und denTod hatten. Ferner, so vergleichet er die Majestät der Welt unddie Macht der Welt mit dem blühenden Alter der Jünglinge.

Jesaia 42.

Eine Beschreibung Christi.

Ä^ir haben bisher eine weitlauftige Abhandlung der Gerechtig-keit des Glaubens vernommen, welche, wiewohl sie in diesemFleische schwach ist, so hat er sie doch allem Geprange der Götzenund der menschlichen Gerechtigkeit entgegengesetzt, weil nemlichdie Wercke Gottes bestandig sind und dauren, und die WorteGottes gewiß sind und geschehen. Das auserlesenste aber der