Daß man die Kinder zur Schule hatten soll.
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mest dem Teufel, und forderst ihm sein Reich, also daß er dieSeelen in Sünden, Tod, Holle behalt, und vielmehr hinein taglichbringt, und allenthalben obliegt, die Welt in Ketzerey, Jrrthum,Unfriede, Krieg und Hader bleibt, und täglich arger wird; dazuGottes Reich, Christlicher Glaube, die Frucht des Leidens undBluts Christi, das Werck des heiligen Geistes, das Evangeliumund aller Gottesdienst untergehet, und aller Teufelsdienst und Miß-glauben überhand nimmt. Welches alles hatte mögen nachbleibenund verhindert, dazu auch gebessert werden, wo dein Kind dazu ge-zogen und kommen wäre.
Wie willt du bestehen, wenn dich Gott am Todtbette oderJüngsten Gericht hiemit wird ansprechen, und sagen: Ich bin hun-gerig, dürstig, ein Gast, nacket, kranck, gefangen gewest, und duhast mir nicht gedienet; denn was du den Leuten auf Erden undmeinem Reich, oder Evangelio nicht gethan hast, sondern hast eshelfen unterdrücken, die Seelen lassen verderben, das hast du mirselbst gethan; denn du hattest wohl helfen können. Ich hatte dirauch Kind und Gut dazu gegeben; aber du hast muthwilliglich michund mein Reich, und alle Seelen lassen Noch leiden und ver-schmachten, damit dem Teufel und seinem Reich, mir und meinemReich zuwider, gedienet, der sep auch nun dein Lohn, fahre mitihm hin in der Höllen Elbgrund: mein Himmelreich und Erdreichhast du nicht helfen bauen und bessern, fondern zerstören und schwa-chen; dem Teufel aber hast du seine Hölle helfen bauen und meh-ren: so wohne auch nun in dem Hause, daß du dir gebauet hast w.
Wie meynest du, ob dich hie nicht überfallen werden plötzlich,nicht allein Tropffen, sondern eitel Wolckenbrüche mit Sünden, derdu jetzt nichts achtest, und sicher dahin gehest, als thätest du garwohl, daß du dem Kind nicht zur Lehre zeuchst. Aber alsdennwirst du müssen sagen, daß du billig in Abgrund der Hollen ver-dammt seyst, als der ärgsten, schädlichsten Menschen einer, so aufErden gelebt haben. Und zwar, wenn du es auch jetzt'im Lebenwolltest bedencken, müßtest du, wahrlich, vor dir selbst erschrecken;denn es vermags kein Gewissen ertragen, wo es an der obgenann-ten Stücken einem sich schuldig findet; wie vielweniger kanns er-tragen, so solche Stücke allesamt plötzlich daher fallen, die nicht zuZahlen sind? Daß dein Hertz denn schreyen muß, deiner Sündenseyen mehr denn Laub und Gras, dazu grösser denn Himmel undErde, und wirst mit Manasse, dem Könige Inda, sagen: MeinerSünde ist mehr denn des Sandes am Meer, und meine Missethatiß groß w.
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