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3 (1827)
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185
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Von den Türcken.

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sagte: Daß der Türckische Kayser hatte gefragt: Was Luther für einMann, und wie alt er wäre? Darauf er, der Legat, ihm geant-wortet: Er wäre irgend acht und vierzig Jahr alt. Solle der Tür-cke gesagt haben: Ich wollte, daß er noch jünger wäre, denn er solleinen gnädigen Herrn an mir wissen. Da sprach D. M. Luther,schlug das Creutz vor sich: Behüte mich Gott vor diesem gnädigenHerrn.

D. M. Luther klagte über Kayser Carls Nachlässigkeit, alsder sich der Sachen nicht mit Ernst annehme, liefst den Türckenimmer eins nach dem andern einzel annehmen, da doch ein Kaysernicht sollte noch konnte Friede haben. Wie man in Historien stehet,daß die Römer stets für und für ein erblich und gewiß Kriegesvolckgehalten haben, die immerdar zu Felde lagen, gleichwie heut zuTage der Türcke auch hat die Jenitzscher, versuchte und beste Krie-gesleute. Wir aber sammlen einen Hausen von losen, verwegenen,verruchten Buben, die auch die beschädigen und todtschlagen, so sieschützen und schirmen sollten. Gott behüte uns vor Krieg undKriegsgeschrey.

Ach, daß wir Deutschen auch treulich bey einander stünden,so könnten wir dem Türcken leichtlich Widerstand thun, wenn wirstets zu Felde hätten liegen fünfzig tausend zu Fuß und zehen tau-send zu Roß, geschickt Kriegsvolck. Und da ja eine Schlacht ver-loren würde, daß man es von Stund an mit einem frischen Volckwieder ersetzen und einsetzen könnte; es sollte ihm wol Widerstandgeschehen und gewehret werden.

Dort. Luther schrieb einmal an einen grossen Herrn, der Ober-ster und Feldhauptmann wider den Türcken verordnet war, undvermahncte ihn fleissig, daß er gedencken sollte, er hätte viel gewal-tige Feinde wider sich. Er hätte nicht mit Fleisch und Blut zuthun, sondern mit dem Teufel, der wäre der erste: zum andern,mit dem Türcken; zum dritten, mit dem Zorn Gottes; zum vierten,mit unsern eigenen Sünden. Darum sollte er dencken und sich de-mulhigen, und Gott um Hülfe bitten.

Doctor M. Luther sagte auf eine andere Zeit: Auf unsereBuchsen oder Wall hoffe ich nicht, sondern aufs Vater Unser, dasmuß den Türcken schlagen; die zehen Gebote thuns nicht. Ich^fst, wenn die Zeit wird kommen, daß unser Herr Gott soll unserGebet erhören, daß der Türcke durch Intestlnas ckissensiones wirdfallen müssen, wenn sich die vier Brüder, des Türcken Söhne, um