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3 (1827)
Entstehung
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67
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Vom Catechismo.

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Durch Versuchung wird ein guter Prediger.

Ein Fürst ist ein Wildpret im Himmel.

Die Person muß gut seyn vor den Wercken.

Wir müssen verzagt seyn, glauben und anrüsten.

Kein Stand gilt, vor Gott fromm zu machen.

Der Glaube leidet nicht Menschensatzung im Gewissen.

Die Heiligen haben als Menschen oft geirret.

Aemtec soll man scheiden von der Person.

Strafe hasset man, aber die Sünde liebet man.

Gott erhalt die Heiligen auch mitten im Jrrthum.

Kein grosser Heiliger hat ohne Jrrthum gelebet.

Ein Christlich Leben stehet in dreyen Stücken, im Glauben,Liebe und Creutz.

Den Christen gebeut man nichts, sondern man vermahnet sie.

Wir müssen unfern Sinn und Willen brechen.

Die Liebe fluchet nicht, sondern der Glaube; denn der Glaubemachet zu Kindern Gottes, darum strafet und zürnet er. Derhalbenist alle Rache unter den Christen aufgehaben, die sollen in denFrüchten des Geistes wachsen und zunehmen, unter welchen die Liebeam grossesten ist, denn sie gehet mit den Leuten um.

Vergebung der Sünde ist eine Frucht des Sacraments^

Vernunft begreifst, noch verstehet nicht, daß Christus unserBruder ist.

Christus ist mir geschenckt mit allen seinen Gütern und Wercken.

Christus kommt zu uns durch die Predigt, also ist er mittenunter uns.

Ohne Creutz kommen wir nicht zur Herrlichkeit.

Das Evangelium kann nicht ohne Rumor geprediget werden.

Der Heilige Geist macht einen Menschen nicht so bald voll-kommen, sondern er muß wachsen und zunehmen.

Am Evangelio verlieret man nichts, darum sollen wir allesdran setzen.

Dem Evangelio glauben löset von Sünden.

Wercke gehören dem Nahesten, der Glaube Gott.

Die andere urtheilen und richten, verdammen sich selbst.

Wie der Glaube ist, also ist auch das Gut.

Zweifel ist Sünde und ewiger Tod.

Das ist ein gut Werck, das andern wohlthut.

Alsdenn erst erkennen wir Christum, wenn er in eines jegli-chen Hertzen selbst Lehrmeister ist und uns das Brod vorbricht

Gottes Wort zündet die Hertzen an, zu glauben