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3 (1827)
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65
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Vom Catechlsmo.

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Niemand kann eigene Frömmigkeit vor Gott bringen.Wir müssen auch vergeben, wie uns Gott vergiebt.Dem Nahesten vergeben macht uns sicher und gewiß, daß unsGott vergeben hat.

Auf dreyerley Weise werden wir versucht, vom Teufel, Weltund unserm Fleisch.

Anfechtung dienet wider des Fleisches Sicherheit.

Anfechtung wird nicht durch eigene Kraft überwunden.Der Teufel verhindert alles, was wir bitten.

Der Teufel denckt uns in allerley Noch zu bringen.

Die Taufe.

Der Glaube ist gehefftet an die Taufe.

Glaube muß etwas äusserliches vor ihm haben.

Glaube machet die Person würdig.

Taufe ist nicht unser, sondern Gottes Werck.

Ewiges Leben an Leib und Seele wird durch die Taufe ge-geben.

Gott bestätiget die Kindertaufe durch sein Wort.

Taufe ist recht, ob gleich niemand glaubet.

Niemand soll auf seinen Glauben bauen.

Unglaube schwächet Gottes Wort nicht.

Taufe ist ein taglich Kleid der Christen.

Abendmahl.

Das Sacrament des Altars ist Gottes Ordnung.

Das Wort machet ein Sacrament.

Ohne das Wort ists lauter Brod und Wein.

Das Sacrament ist der Seelen Speise.

Vergebung der Sünden kriget man allein durchs Wort.

Der Glaube empfähet Vergebung der Sünden.

Die sich des Sacraments äussern, sind nicht Christen.

Die Sacramente stehen nicht in unserer Würdigkeit.

Glaube und natürliche Vernunft sind wider einander.

Der Glaube hanget am Wort.

Wie man Christum hält, so hat man ihn.

Glaube ist der Christen Reichthum.

Das Evangelium ist Gottes Kraft.

II!

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