Druckschrift 
[1] (1844)
Entstehung
Seite
115
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c!U'iik<i»» eeci.xviii., welche ihrerseits von neuem zeigt, wie man umjeven Preis, selbst mit dem lächerlichen chronologischen Schnitzer 368, durchfalsche Documente Helena und Agricius herbeizuziehen beflipen war. DieGleichheit der beiden Auffindungsgeschichten fällt von selbst in die Augen.1053 vermuthet man, nicht etwa aus einerTradition" der TrierischcnKirche, sondern aus in Rom angeblich vorhandenen Nachrichten den Körperdes Matthias, findet ihn aber nicht; um dieselbe Zeit wird dasselbe vondem Rocke berichtet. In den letzte» Jahren Brunos (denn bis die QuelleBrowns genauer bekannt ist, müssen die Gellen den Vorzug haben) istman so glücklich, beide Reliquien leibhastig zum Vorschein zu bringen.

S. 48. Die hier gegebene Altersbestimmung des Gedichtes rührtvon Hrn. von der Hagen her. Wie wir vernehmen wird indeß Hr. im.Simrock eine andere Ansicht geltend machen, nach welcher das Gedicht indas zwölfte Jahrhundert gehört. Daraus würde dann das interessanteErgebniß folgen, daß, ganz dem Resultat unserer Untersuchung entspre-chend, auch die volksthnmliche Dichtung den Nock vor 1136 gekannt, abervon der gleichzeitigen Mönchserfindung über Sylvester und Agricius nichtdas Mindeste gewußt, sondern höchst unbefangen den Rock, bald nachdemer in Trier erscheint, in einen deutsch-heidnischen Sagenkreis gezogen hat.

Zu §. 20. Den ungenähten Rock zu Constantinopcl kennt auch um1370 Johannes von Hildesheim und redet davon in seiner Geschichte derdrei hh. Könige, Cap. rlj der S. 100 genannten Ausgabe so:in der(Sophien) kirche ist vnsers Herren rock der nit ncte hat vnd der drcyernagcl einer, do rps mit an das crcutz genagelt ward vnd anders er-würdigcs heiltnmbs vil do die Kriechen nit vil auf halten." In Sim-rocks eben erschienener Erneuerung dieses Buches steht die Stelle S. 52.