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die Sache hier nicht erörtert werden, nm aber die obige Behauptung nichtohne alle Begründung hinzustellen, mag wenigstens folgendes gesagt werden.Die Heransgeber haben, statt den ältesten und einfachsten Text" vor allenDingen abzudrucken und die später» Zusätze von ihm und untereinanderzu unterscheidcn, Altes und Neues, Glaubwürdiges und Fabelhaftes zusam-mengeworfen. Nur an verhältnißmäßig wenigen Stellen erfährt man,mit welchem Erzähler man es zu thun hat. Sie haben starke Jrrthümcrin der Schätzung der einzelnen Handschriften begangen, wie es Maitz andem Beispiele des (loci, inev. 3t>. schlagend erörtert. Sie geben im gutenGlauben an Trithemius, detaillirte Angaben über die Verfasser der Gesten,die auf die vorliegenden Texte nicht passen und deren Kritik nur irre leitenkann — ein Umstand, den wir mit besonderer Rücksicht auf unsere Aufgabehervorheben. Sie bezeichnen hier und da, und nicht immer richtig, diealtern Quellen der Gesta, sind darin aber keineswcges vollständig und ver-kenne» auch wohl die Ableitung geradezu. Endlich von der Beschaffenheitihrer Anmerkungen, so weit sie sich auf Sachkritik einlassen, haben wir schonBeispiele gehabt: im Allgemeinen ist zu sagen, daß ihre Kritik zu der eon-servativen, aber uumethodischcn und deshalb überall nur verwirrendenGattung gehört.
!I) S. 38. Lnottxm -»IN. 1'nevir. II. !>l. pnoximus -»INNS, 1196,inventione tl-es-rnri incompanabilis sacnosanct-le lllinisti Oomini ?unic»vcelebernimus extitit. Il-nec »lim cum »UAUslis .ilioi 'UM Ilivorum neliquii«in :>i!vU- m-cxuui templi, sp»tio inten utn-unque turnim inedio, in ->r-c II.lUicol-ro s-icnn necondit», tum superstitum Inuuinum notionem IuAicI>!>t.dounnes iAitun, cum exonnauda templu -ntgue suscitandis -uis intenlus,innltn passim veter-l locn dinuit, luult-i. novu stnuit, capsis neliguiicnum etkonulis p-cssim excussis, ->tgue omni« Aeuenis conditonils in lucem pnalntis,in vestem tll-risli pnetiosisslm.im, >n.inilestis tum indiciis p-ltelscta-n,incidit, -ctgue cn-n ellus-i. tntin« civitatis gn-ltul-ctione, ipsis l>I»ii Kill. 88.i9lulippo et dacolio apostolo kestis, esm publice spect-cnd-cn, populo exlii-Iniit. 'lundein inusitntn guadam religione ponkusis -cdsl-uitium -luimis, iu--It-lni neceus se II. ?etno tutel-lni exstructo, cum --Iiis uobilissimis snnc-torum Iiominnin pigmonibus reclusit. Arilin veno II. IVieaI»i, gu-ce Ii»ect-»» coelesti-e et non opl-ct-r q-iidem eo tempore mu-ren-i. ediderat, vnniisitem «anctoruin religuiis cumnlavit.
10) S. 40. Von 1512 sagt Eu cu Bl. 33, ».! er ist „ptzund ncw-lich crfondcn"; ähnlich Bl. 56, b. Scheckmann k»l. 58, - iuguulturkeliciter, nepenitnn leliciu», lelicissime (pnimn -uensis II usi die quo dedi-catiouis illius ecclesiice lest--»- celebnictur) inventn jN'liuuni'ui!»!'. l l, b.:Leo erläßt die Bulle, nt SS. iuveutis neliquiis impeudenetun bonor cnndi-Anus. 44, k.i pl-cc-iit lllinisto dnmino tunic-cm sn-un not!»n neddene hwiees 44,-l. von 1196 hieß: l'-uidem—se permisit ill-c diAuissim-c i»»nK»nit»gtunic-u» Ioq--nn incons--t-»n) tunAi videnigue et denn» recludi). 45, b.46, ». gebraucht er inventi» zugleich von der Erhebung 15l2 und vonder Auffindung durch Helena. — Wer in dem Heiligthumsbuch des Ma-rienklosters Bl. 4. die Ueberschrift liest: de sncn-c veste, tunic» scilicetAluni-re, gunmodo, qunuda et Pen -PIUS invente. Sit, wird gewiß zunächst
glauben, daß es sich von einer Entdeckung handele ; aber es ist bloß dieErhebung der am bekannte» Ort befindlichen Reliquie gemeint, die gleichfalls 1512 auf Wunsch Maximilians geschah. Von diesem wird in Bezugauf die Tunica Christi in demselben Capitcl gesagt: s-u-cl-»» s -clv»t»,istu»ic!»ni dillAcnti studio »uuenere loci! guaesitsmque Iuvenil. So gebrauchtauch das Buch der Abtei St. Martin, vorletzte Seite, den Ausdruckinventa. est lunic-e incnnsutilis.