Druckschrift 
[1] (1844)
Entstehung
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A n h a n g.

Beweisstellen und längere Noten.

1) S. 14. Ambrosius Worte a. a. O. sind folgende: Vonlt crZo

Helens coopit rexiscre loc» s»uct») iutudit ci Spiritus, ut Ii»nuiu crucisrequireret, »ccessit »d l>vl»»tl>»n, et »il: (folgt eine lange Rede) .^peritit»qu« IiunmiU) ilecutit pulverei»: tri» p»tibul» coutus» reperit, qu»e ruiu»coutexer»t, inimicus »bscoudcrut. Kerl iwn potuit ubliterari Obristi tri-ruupbus. Incert» Ii»eret ut niulier, sod cert»iu i»d»»lueiu Spiritus s!»>ctusinspir»t, eo guod duo I»tr«ues cum Oeo erucilixi tueriut. t)u»orit erxomedium ii»»um. Keil potcr»t tieri) ut p.itibul» i»ter se ruin» coukuuderet)casus iuverteret. Iledit »d evmn»elii teetivueM) iuveuit gui» i» mediap»tibulo pr»ei»tus tttulus er»t: desus i>t»?.»renus rex dud»eorum. Iliuocollect» est series verlt-itis, titulo crux p»luit s»Iut»ris. Hoc est, guodpeteutibus dud»eis ?il»tus respoudit: Ouod scripsi scripsi i. e, uo» e»scripsi guae X'obis pl»cerent, sed qu»e »et»s tutur» eo»uasceret; uonvobis scripsi^ sed Posterität!) prupemodum diceus: 1l »be»t Ileleu» guodIe^»t) uiul« crucei» vumiui reco»uosc»t. Daß Helena picht V0» selbst/Wie die andern Kirchenväter es darstellen, auf das einfache Ausknnftsmittelverfiel, das mittelste Kreuz zu wählen, sondern dazu erst der heilige Geistin Bewegung gesetzt wird, daß sie ferner die Krcuzigungsgeschichte nicht soweit im Kopf hat, um von der Inschrift zu wissen, sondern dies erst zurStelle aus dem Evangelium erfahren muß, zeigt uns, daß wir uns hiernicht auf dem Gebiet vernünftiger Geschichte, sondern beginnender Fabeleibefinden.

2) S. 14. Dergleichen apokryphe Fabeln sind im Occident (vergl.r^ct» 8»uctt. 3 !>!»), p. 3t>'L. 4. i>I»s. p. 443) und Orient (Ossein, lliibi.Or. V»t, I) 328. I1eu»udvt. Uist. p»tr. ^lex. p. 82.) noch Übrig NNdscheinen üppig gewuchert zn haben, so daß sie sich selbst, zum Zeichen wieleicht solche Fabeln in die Geschichte übergehen, in scheinbar authentischeDokumente eindrängen. In hes Papstes Eusebius (um 31V) Lpistol» »d'l 'Iiusciae et ll»mp»ui»e IZpiscopos bei gl»nsi OuII. lloncil. II. 42t tieftman: llrucis er»o domiui uostri desu Lbristi) gu»e nuper uodis »uber-n»cul» sauotae ecclesiae konuiuae tcneutibus guiuto »nn»s ltlasus iuveut»est, in proedict» k»Iend»rum die iuveuliouis testum Vobis solennitercelebr»re m»»d»mus. Dieselbe Notiz findet sich in den Vilae Sontilicnm,die des ^u»st»si»s tZibliotbecarius Namen tragen (ed. Llsncbini. Ilom.1718. s. l. 33.)) im ^eben des Eusebius: suk busus temporibus iuveut»est crux doiuini uostri desu tliristi V. no». i>l»s. et d»pti?.»tus est dud»sgui et c>ri»cus. Diese Erwähnung des Judas zeigt, wenn man die an-geführten Stellen der^ctt. 88. vergleicht, daß lediglich ans solchen von demeinen Papst verbotenen Apokryphen die Nachricht später in die Synodal-epistel eines ander» gekommen ist. Daß die Sache in die Zeit des Euse-bius verlegt wird, hat wohl nur seinen Grund in einer falschen chronolo-gischen Berechnung. Die Notiz ist in viele Chroniken des Mittelaltersübergegangen, andere bemerken die Verschiedenheit der Angabc. So sagtkeziuo (Still) »d »IM. 243 unter Sylvester (nach seiner eigcnthümliche«

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