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[1] (1844)
Entstehung
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XV
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mit der Helena u. s. w. wird ungescheut ohne die mindeste Andeu-tung des wahren Sachvcrhältnisscs als ausgemachteste, nnumstößlichcWahrheit vorgetragen. Um dies vollständig darzulegen, müßtenfreilich die ganzen Bücher abgedruckt werden; um aber doch wenig-stens eine Probe auch von dieser Art der historischen Anschauungzu geben, wenden wir uns, zur Abwechselung nach der prosaischenSchrift des Hrn. Marr, zu den poetischen und liturgischen Blüthcn,und theilen aus diesen einige Auszüge mit.

Aus dem »Gesang unter dem Anschauen des heiligen Nockes«(Kurze Beschreibung S. 99):

Ist das dein Rock, Herr Jesu Christ, Der ohne Rath bereitet ist? Komm,komm, o ganze Christenheit, Und sieh das wunderschöne Kleid. Alleluja!Alleluja!

Wer sagt die Farbe wohl genau? Er ist braunroth und grau und blau,Auf wunderliche Weis' vermengt, Und ist mit Tropfen Bluts besprengt.Alleluja! Alleluja!

Ist das der Rock, der Jesus Christ Einst von Maria bereitet ist? Woriner alle Nöthen litt, Als er für uns am Kreuze stritt? A. A.

Ist dies das Kleid, drin Jesus Christ Drei Tag im Tempel blieben ist?Jndeß ihn sucht' mit bangem Schmerz Der Eltern liebevolles Herz? A. A.

Ist das der Nock, Herr Jesus Christ, Worin du einst gercisct bist Sounermüdet hin und her, Bald über Land, bald über Meer? A. A.

Ist das der Rock, Herr Jesus Christ, Der von dem Weib berühret ist,Das auf der Stelle wunderbar An Leib und Seel' geheilct war? A. A.

Der Rock, der, als Du es begehrt, Einst auf dem Berge ward verklärt,Der weiß war, wie des Schneees Glanz, Und strahlend, wie der SonneKranz? A. A.

Ist das der Rock, Herr Jesus Christ, Der einst verloosct worden ist,Der damals nicht zerschnitten ward Und nun zu Trier wird aufbewahrt? A. A.

Ist dies das heilige Gewand, Das Helena einst wiederfand, Und dassie Trier, der biedern Stadt, In Huld und Gnad geschcnkct hat? A. A.

Das Kleid ist, glaub', die wahre Arch', Die einst den Herrn und Hei-land barg, ES ist der Thron, wo er gethront, Es ist das Hans, wo ergewohnt. A. A.

Es ist das vielgepriesene Kleid, Das Ihn bekleidet alle Zeit. Es warderhalten wunderbar Bis heute, fast zweitausend Jahr. A. A. u. s. w.

Ebendaselbst S. 83:

Gott, deine Liebe, deine Gaben, Die wir so reich empfangen haben,Sind Wunder deiner Gütigkeit. Du zeigest uns in unfern Tagen De»Nock, den Jesus hat getragen, Pahier in seiner Sterblichkeit.

Daselbst S. 8l:

Christen! Trierer! macht euch würdig Dieses hohen Vorzugs Gnad,Jesus Rock hier zu besitzen; Wandelt auf dem Tugendpfad!

Lichter S. ö8:

Deiner Lied, o Gott! und Macht Sei hohes Lob gebracht,empfinden wir, Heil'ges Kleinod! Lieb zu dir.

Du umgäbest jenen Man», Den die Welt nicht fassen kann,ist und ewig war, Unumschränkt, höchst wunderbar.

Deine weiße Reinigkeit War ein Bild der Heiligkeit, Dieland uns erwarb, Als er an dem Kreuze starb.

EbensoDer dader Hei-