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[1] (1844)
Entstehung
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sein. Er bildete das Mittelfeld in dem königlichen Wappen von Geor-gien, das auf die Familie Theimuraz übergegangen ist und sich abge-bildet findet auf dem Titel der georgischen Vibelausgabe Moskau 1742 °)und im Journal Asiatique von 1832 Hier hat der Rock genau dieForm, die wir der Tunica Christi zuschreiben müssen, und in dieser Be-ziehung kann sich keiner seiner Nebenbuhler neben ihn stellen, so wie erin Wunderthaten nach den eben mitgetheilten Berichten keinem derselbennachsteht; im zweiten Paragraphen haben wir schon gesehen, wie gegendie Tradition von seiner Herkunft von Seiten der Geschichte nichts ein-gewendet wird, so daß, wenn irgend einer von allen, dieser für denächten Rock gehalten werden müßte.

Es ist für uns schwer zu entscheiden, ob beide Erzählungen, dieam Ende auf denselben Nock hinauslaufen, sich auch ursprünglich aufdenselben bezogen. Da diese bestimmteTradition" vorhanden ist, daßer schon so früh im dritten Jahrhundert in Georgien war, so scheinendort zwei Röcke angenommen werden zu müssen, jener und derausCon-stantinopel gebrachte, von denen einer in den steten Kriegen jener Völ-ker eben so leicht spurlos verloren gehen konnte, als der andere von denPersern eroberte zufällig dadurch, daß er seinen Weg nach Rußlandfand, gerettet ist. Letzterer befindet sich noch jetzt in Moskau °).

tz. 22.

Der heilige Rock der Türken.

Calvin, un soetaii-o, guo nous regiottons äo moutionneo eii uasi pieux Sujet"), hatte dieAeußerung fallenlassen, daß auch dieTürkenin Constantinopel einen eingenähten Rock Christi besäßen, und andereSchriftsteller ihm dieselbe nachgeschrieben. Hr. Marr S. 52 und Hr.Guerin äußerten sich darüber sehr zornig. In der That ist es schwer zusagen, woher diese Nachricht stamme, und wahrscheinlich liegt ihr eineVerwechslung mit dem heiligen Mantel Muhammeds zu Grunde, derfür die islamische Welt dieselbe Bedeutung hat, wie die ungenähten

a) Vgl. lourn. 1828 II, 1k.

b) X, 185183 nach einer Zeichnung im Besitz der Grafen von Saint-Priest,welche von dem nach Nußland cmigrirten König Wakhtang V. abstammen.

c) Blasius Reise in Rußland. I8Li. II, 3kl.ei) Guerin g. 27.